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Dienstag, 19. Februar 2013

Belly Off #3 - Zunehmen, für das was da noch alles kommt

„Schnell, schnell, nur keine Zeit verlieren.“ Dr. Hasenbein

Beitrag sechste Woche - 19. Februar 2013

Keine Zeit, Keine Zeit. Die Waage zeigt 100,5 kg an. Was zum ersten Mal eine Steigerung des Gewichtes bedeutet und den wöchentlichen Fortschritt von 670 g untergräbt. Fremde Küche und eine Kohltour und viele Partys haben mich mit schlimmeren rechnen lassen. So geht es ja noch. Ich habe zurzeit leider keinen Alltag, um meinen strengen Abnehmplan sauber durchzuführen. Aber bald, ey!

Dienstag, 12. Februar 2013

Belly Off #3 - Stagnation

"Wir sind dick, dick und durstig, dick und durstig" Böse Onkelz

Beitrag fünfte Woche - 12. Februar 2013

Und es ist soweit, die hundert Kilo bewegen sich nicht mehr von der Waage. 100 kg, für diejenigen, die nicht gerne ausgeschriebene Zahlen lesen. Bedeutet: Stillstand zur Vorwoche. Ans Laufen war in der letzten Woche nicht zu denken, zeitweise hagelte es sogar, weshalb ich mir mit Liegestützen aufzeigte, wie sehr ich mich an die Schwerkraft gewöhnt hatte. Es ist überraschend, wie viel größer der Effekt ist, wenn man bei Liegestützen die Beine, anstatt auf den Boden, zum Beispiel auf den Sessel parkt. Mit Effekt ist Muskelkater gemeint. Es kann nur besser werden.

Ansonsten kann ich sagen, dieser dumme Satz „alleine essen macht dich“, den man immer kurz vor einen feindlichen Übergriff auf seine Pommes zu hören bekommt, stimmt nicht. Gesellschaft macht dick und gegebenenfalls dumm. Ob es dafür eine Faustregel gibt, wie viel mehr Kalorien man pro anwesende Person zu sich nimmt? Zu zweit geht es vielleicht noch gerade so, auf Hochzeiten ist es entsprechend fatal, usw.

Ohne Sport wird sich auf der Waage erstmal nichts regen, zudem muss ich die Wochenenden etwas kürzer treten. Wenigstens das Kalorienzählen funktioniert, sonst wäre ich wohl längst wieder aus dem Leim gegangen. Noch bin ich im Soll. Die 670 Gramm pro Woche stehen. So, jetzt gehe ich Brötchen holen. 272 kcal pro 100 g hat ein Brötchen, Spiegelei auf jede Hälfte drauf und du nimmst insgesamt 712 kcal zu dir. Dazu ein Glas Kakao und du hast circa 1000 kcal verdrückt. Ein perverses Spiel.



Dienstag, 5. Februar 2013

Belly Off #3 - Gesundi strikes again

Beitrag vierte Woche – 05. Februar 2013

„Ein Scherz im Labyrinth der Unvernunft macht uns gesund.“ Tocotronic

Stand heute 100 kg. Die Einhundert ist erreicht. Punktlandung. Das macht einen Verlust von ganzen 1600 Gramm zur Vorwoche. Wie ich das gemacht habe, weiß ich nicht. Das Wochenende war wieder sehr intensiv, auf jeden Fall war es trotz viel Bewegung ein Kalorienschock. Dazu kommt, dass der Körper zwei Nächte in der Schlafphase kein Fett verbrennen konnte, da er genug mit der Abbauung von Alkohol zu tun hatte. Sagen wir drei Nächte. Umso bedenklicher beachtenswerter ist das Resultat.

Das Experiment, die beiden neuen Burger bei McDonalds zu testen, insgesamt 650 kcal, habe ich mir ebenfalls gegönnt. Western Chicken und Western Beef, jeweils für einen Euro. Der Western Beef ist eine Frechheit. Man bekommt zwei Brothälften zwischen denen irgendwo ein kleines Stück Fleisch mit Röstzwiebeln in Barbecue Sauce gepresst wurde. Beim Western Chicken lugt wenigstens noch die Panade hervor. Das war mir die zwei Euro nicht wert. Im Nachhinein. Aber ich wollte mir ja sowieso nichts beweisen. Falls irgendwer der Belly Off Teilnehmer McDonalds oder Burger King vermissen sollte, so geil wie die immer tun, sind die gar nicht. BILD deckt auf.

Der Schnee ist weg, die Wege um den Werdersee sind leer, ideale Bedingungen diese Woche mit dem Sportprogramm anzufangen. Aus Erfahrung weiß ich, allein mit Kalorienzählen wird es nicht mehr lange bergab gehen.


Dienstag, 29. Januar 2013

Belly Off #3 - Die Hundert vor Augen

Beitrag dritte Woche - 29. Januar 2013

Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher.“ Georg Kreisler

Wie ihr sicherlich bereits bemerkt habt, schaue ich bei der Nummerierung der Beiträge nicht auf die vergangene Woche zurück, sondern optimistisch nach vorne.

Stand heute: 101,6 kg. Das macht zur vorigen Woche 400 Gramm weniger. Da habt ihr euren Rückblick. Success. Ein Erfolgsgarant war das Fußball-Hallenturnier am Samstag. In der Halle ist Schnellkraft gefragt. Explosionsartige Bewegungen und Kurzsprints, die Luft steht, der Boden federt nichts ab, Stillstand bedeutet Niederlage, anstrengender geht es kaum. Der Flüssigkeitsverlust wurde mit reichlich Bier gedeckt. Nicht dass später einer am Tresen wegklappt. Natrium-, Kalium-, Kalzium-, Magnesiummangel, diese Diskussion. Ein anderer Grund für den Gewichtsverlust war das Abrasieren meines Chuck Norris Bartes. Ein Opfer der 670 Gramm/Woche Quote.

Meine Vorgehensweise ist in diesem Stadium recht simpel. Bisher esse ich einfach weniger. FDV, wenn ihr so wollt. Friss 3/4. Da lohnen sich keine Bilder meines Mittagstisches, die findet ihr in jedem Kochbuch. Ich verzichte nämlich auf nichts, sondern achte ausschließlich auf die Menge. Der sportliche Part beginnt diese Woche mit dem regelmäßigen Fußballtraining. Im März kommt das Fitnessstudio dazu. Spannend, weil quälend, wird es sowieso erst bei einem Gewicht von unter hundert Kilo. Erfahrungsgemäß wird eine Stagnation einsetzen. Der Moment, in dem der Körper wirklich auf etwas verzichten muss und ein neuer Standard für die Ernährung und Bewegung definiert wird. Kurz: ich setze meinem Körper Wettkampfbedingungen aus. Die Batterien in meiner Waage sind leer. Ausgerechnet jetzt.

Macht eigentlich auch eine Fashion Bloggerin beim Belly Off mit? Würde mich doch sehr wundern.

Jeden Dienstag teilen diese Damen und Herren ihr Schicksal. Teilnehmerliste.

Dienstag, 22. Januar 2013

Belly Off #3 - A App a Day

Beitrag zweite Woche – 22. Januar 2013

„Nothing tastes as good as skinny feels.” Kate Moss

Die Belly Off Aktion geht insgesamt zwölf Wochen, ich möchte acht Kilo verlieren, das macht 670 Gramm pro Woche. 670 Gramm! Pro Woche! Die kann man doch locker abbummeln. In den ersten zwei, drei Wochen werden rasch Erfolge zu verzeichnen sein, der Grund, bisher aß ich schlicht zu viel. Nur ist die Grenze des auf Verzicht beruhenden Gewichtsverlustes schnell erreicht. Danach hilft nur noch Sport. Na, darauf freue ich mich schon. Stand heute: 102 kg. Bedeutet eine Verbummelung von einem Kilo. Das sind mehr als 670 Gramm. Das ist was ich meine, Abnehmen ist eine Exponentialfunktion. Da darf man sich nicht blenden lassen.

Ich habe mir eine kostenlose App heruntergeladen. Bei der App kann ich aus verschiedenen Gerichten wählen, oder sie kombinieren, und mir wird der Kaloriengehalt pro Portion (255g) oder pro verspeiste Menge angegeben. Die Ergebnisse wirken auf mich sehr fadenscheinig. Hat eine Portion Spaghetti Bolognese wirklich nur 322 kcal? Nach zwei Portionen sah ich aus wie ein Schwein und war so satt, dass ich noch nicht einmal mehr papp sagen konnte und das sollen nur 25 Prozent meines Tagesbedarfs gewesen sein? Das ganze spielte sich am Montag, so um 16 Uhr, ab und war meine einzige, vollwertige Mahlzeit an diesem Tag. Frühstück ist was für Weicheier. Ansonsten aß ich eine Karotte und trank ein Glas Milch, sowie zwei Tassen schwarzen Tee. Wasser zähle ich nicht mit. So geht das jetzt weiter, bis mir die Gelegenheit gegeben ist Sport zu treiben. Die äußeren Bedingungen geben nichts her. Drinnen ist das bessere Draußen und so weiter. Beweisfoto findet ihr im ersten Beitrag.

Dienstag, 15. Januar 2013

Belly Off #3 - Der Start

„Es ist mir egal wofür ihr mich haltet, egal, aber hoffentlich für dünn, dünn, dünn.“ Kristof Schreuf

Blogger sind von Natur aus zu fett. Sie hängen den ganzen Tag vor dem PC, schauen in Blogs was gerade so abgeht und posten es dann wiederum als erster im eigenen Blog. Daraufhin belohnen sie sich mit einer Essensbestellung, natürlich via Internet. So muss man sich das vorstellen und deshalb startet ab heute der Belly Off #3, ausbaldowert von Whudat.de. Gebunden an einige Vorraussetzungen, geht es im Grunde darum abzunehmen. Jeden Dienstag erscheint hier nun ein Beitrag, der meinen Fortschritt schonungslos dokumentieren soll. Das Ganze geht bis zum 09. April 2013. Etwas zu gewinnen gibt es auch.

Beitrag erste Woche - 15. Januar 2013

Kein Guter Zeitpunkt um mit dem Abnehmen zu beginnen. Ich habe erst vor kurzem mit dem Rauchen aufgehört, das soll ja voll auf die Hüften gehen, vermutlich, weil ausschließlich Kartoffelchips einen brauchbaren oralen Ersatz bieten. Zudem bin ich krank und schaffte es gerade mal mich zu überwinden meine nackten Füße auf die kalte, seelenlose Glaswaage zu stellen. 103kg stand da, das kann jawohl nicht stimmen. Leider ist es die einzige Zahl, mit der ich arbeiten kann.
103 / 1,95² => BMI 27,09. Mein Idealgewicht liegt somit bei 95 Kilo. Da möchte ich hin. Der BMI besitzt zwar keine Allgemeingültigkeit, dennoch sind acht Kilo weniger absolut realistisch. Alleine vom ästhetischen Gesichtspunkt. Das ist übrigens der Hauptgrund, weshalb ich beim Belly Off mitmache: Mein Spiegelbild stimmt dem zu.

Das Abnehmprogramm ist immer das Gleiche. Weniger essen und mehr Sport. Auf Kalorien verzichten, klappte in der Vergangenheit sehr gut. Ansonsten habe ich vor zwei Wochen eine Dokumentation in der ARD gesehen, in der erklärt wurde, dass, egal was man isst, es ausschließlich auf die Menge ankommt. Also die Kalorienmenge. Selbst beim exzessiven Fast Food Genuss, bleiben die restlichen, lebenswichtigen Werte im grünen Bereich, solange die Kalorienmenge im richtigen Verhältnis zum Tagesbedarf steht. Uhrzeit egal! Bei mir wären das bescheidene 2249 kcal/Tag. Das klingt doch mal herrlich nachvollziehbar. Ausschließlich das Vitamin C kommt bei einer angeblich ungesunden Ernährung zu kurz. Das nur am Rande.
Also werden grob Kalorien gezählt, das kann ich im Markt gleich beim Addieren der Preise mit einbeziehen. Wenn ich die Tage im Monat, in denen ich mir vorbehalte Alkohol zu trinken, von acht auf vier reduziere, könnte das ebenfalls was ausmachen.

Sport wird sich auf das im Februar beginnende Fußballtraining beschränken, solange, bis ich mich im März in einer Muckibude angemeldet habe. Vor Februar wird das mit dem Laufen nichts mehr. Der Schnee, die Kälte und die Nässe machen es unangenehmer als es sowieso schon ist. Dazu kommt das oft unterschätzte Verletzungsrisiko.

Das notwendige Foto wird editiert, wenn ich wieder gesund bin. Der Gedanke, auch nur ein wärmendes Kleidungsstück abzulegen, lässt mich niesen. Außerdem werden alle Teilnehmer verlinkt. Insgesamt viel Arbeit. Packen wir es an, die notwendigen Fettreserven sind dafür ja vorhanden.

EDIT: Startbild

Belly Off #3 - Teilnehmerliste