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Sonntag, 22. Mai 2011

Sonntag, den 1. Mai 2011 - Ole

Wiedersehen.

Ich liege mit dem Gesicht im Kissen, um ausschlafen zu können. Hätte fast funktioniert! Wir frühstücken und hören Cake. Mittags begleitet Joni mich noch zur Haltestelle und ich fahre zum Hauptbahnhof. Dort treffe ich meine Eltern auf dem Rückweg vom Urlaub. Wir gehen noch etwas essen, weil wir noch eineinhalb Stunden auf den nächsten Zug warten müssen. Es gibt viel zu erzählen. Wer glaubt, dass trotz des heutigen Standes der Technik ein Kreuzfahrtschiff noch auf Grund laufen und Leck schlagen kann? Sie sind mit dem Schiff von Bergen zum Nordkap und zurück. Auf halber Strecke geschah das Unglück. Glücklicherweise fährt das Kreuzfahrtschiff immer nah am Ufer – aber wahrscheinlich ist es auch aus diesem Grund auf Grund gelaufen. Das Schiff konnte sich noch in den nächsten Hafen retten und alle mussten das Schiff verlassen. Mit zwei Tagen Verspätung ging die Tour auf einem anderen Kahn weiter...
In Nienburg angekommen holt uns meine Schwester vom Bahnhof ab und läd uns zu sich zum Kaffee und Kuchen ein. Dort kann ich mir die Geschehnisse zum zweiten Mal anhören. Was ich die letzten zwei Wochen getrieben habe, interessiert niemanden. Ist teilweise auch besser so...
Zum Glück darf ich mich wenigstens mal im Blog meines Lieblingsmenschen mitteilen, sonst würde ich wahrscheinlich bald an Vereinsamung sterben, oder so. Ein Hoch auf dieses Internet, das einem das Gefühl gibt gehört und verstanden zu werden. Haha.
Das ist (Ge)Meinsame Gegenwart!?
Dank Dittsche erfahre ich noch alles Wissenswerte über diese Hochzeit am vergangenen Freitag von William und Kate Mittelmeer, BVB's Meisterschaftssieg, dass Frau Kager aussieht wie Kevin Großkreuz und Lothar Matthäus ne neue Neue hat – ein Kettensägenmodell.

Samstag, 21. Mai 2011

Samstag, den 30. April 2011 - Ole


Schall und Rauch.

Joni hat nur Vorhänge vorm Fenster, drum ist's um halb 12 schon vorbei mit Rausch ausschlafen...
Erstmal kalt duschen und ordentlich FrühSpätstücken. Am Nachmittag geht’s dann wie geplant wieder in die Stadt zum Shoppen. Der Smallville Recordstore öffnet gerade seine Türen, wir sind die Ersten, doch bereits eine Minute später ist der kleine Laden voll. Alles ist nach Labels sortiert, das gefällt mir eigentlich sehr gut. Oft findet man ohne die Unterstützung des Verkäufers sonst nicht eine Platte. Hier ist allerdings das Problem, das die Plattentheken so vollgestopft sind, dass man die Platte gar nicht erst aus dem Fach bekommt. Zudem liegen sogar noch große Stapel Schallplatten oben drauf. Nachdem ich schätzungsweise eine Halbe Tonne Plastik von rechts nach links und zurück gestapelt habe, kaufe ich vier Scheiben.
Auf dem weiteren Weg entdecke ich noch einige nach Keller duftende Secondhand-Schuppen und ich kann meine „Blödelhits“ LP Kollektion von einer LP auf zwei erweitern!
Wir chillen ein Stündchen am Elbufer und bruzzeln mit Eis in der Sonne.
Mein Handy klingelt. So Fresh, So Clean – Outcast. Hehe.
Ich verabrede mich mit einer Freundin aus Hamburg auf einen Drink im Schanzenviertel. Aufgrund des bevorstehenden 1. Mai fährt der Bus nur 3 Haltestellen. Dann ist Endstation. Das gesamte Schanzenviertel ist in einem Radius von mehreren Kilometern für sämtlichen Verkehr hermetisch abgeriegelt. Nach knapp einer Stunde Fußmarsch in der prallen Sonne bestelle ich drei Bier und noch einen doppelten Espresso für mich. Wir unterhalten uns gut und verabreden uns für heute Nacht ebenfalls in der Schanze. Auf dem Rückweg essen wir noch eine Ofenkartoffel gefüllt mit Hähnchenbruststreifen, Peperoni, Tomate, Salat, Nachos und mexikanischer Soße. Die Alternative zum Döner! Von der Haltestelle Sternenschanze können wir glücklicherweise direkt zurück nach Harburg fahren.
Ich leg mich noch ein Stündchen ab. Danach machen wir uns fertig und fahren zurück in die Schanze. Jetzt fällt mir auf, dass ich besser nicht nur Schwarze Hosen mitgenommen hätte. Zusammen mit meiner schwarzen Jacke sehe ich in den Augen der unzählig vielen Polizisten jetzt wahrscheinlich so aus, wie ein gewaltbereiter Mai-Extremist...
Die Stimmung im Viertel ist allerdings in meinen Augen erstaunlich entspannt, außer eines brennenden Müllcontainers gab es nicht viel zu sehen. Da hätte ich etwas mehr Engagement erwartet liebe Hamburger!
Ich möchte nicht wissen was dieser Polizeieinsatz gekostet hat und dann haben die nicht einmal etwas zu tun gehabt - außer Kaffee saufen und an jeder Ecke rumstehen...
Wir trinken drei Bier in einer netten Eckkneipe. Danach fahren wir wieder heim. Ich bin fertig vom (Vor-)Tag. Als wir gerade in die Bahn einsteigen klingelt mein Handy, wo wir uns treffen wollen. Schade.
Joni und ich trinken noch eine Dose Bier auf dem Garagendach, lassen die Füße herunterbaumeln und starren in den Sternenhimmel. Wann hast du das letzte Mal da hochgeschaut?

Freitag, 20. Mai 2011

Freitag, den 29. April 2011 - Ole

Hallo Bimmelbahn – Nighttrain.

Semesterticket und Sonnenschein. In 1:47 Stunden von Nienburg nach Hamburg über Verden und Rotenburg. Eigentlich echt Entspannt. Nur in dem RE von VER nach ROW setzt sich eine junge Frau samt Sittich hinter mich. Der verstörte Vogel fährt anscheinend zum ersten Mal Zug. Ich kenne mich mit Vögeln nicht besonders gut aus, aber ich hab gehört, dass die meisten eine Decke drüber legen...
Endlich ein Wortwitz!
Der Sittich piept den ganzen Wagon voll und zu allem Überfluss sitzt auf der anderen Seite des Ganges ein echt tighter Wangster, der seiner tussigen Freundin ganz stolz von seinen diversen beinahe-Schlägereien des letzten Wochenendes berichtet. Manchmal möchte man am liebsten den Feuerlöscher unter dem Sitz hervorholen und zweckentfremden... Aber ich habe zum Glück die Sennheiser HD-25 II um den Hals hängen. Zack! Vogel weg, Macker(im Volksmund kastrierter männl. Esel) weg. Ich höre ein Set von David Moufang aka Move D. Großartig – Musik und Kopfhörer.
In Harburg wartet Joni schon am Bahnsteig. Ich freue mich echt ihn wiederzusehen. Wir fahren noch eine Haltestelle mit der U-Bahn. Er wohnt mit 6 anderen Studenten in einer alten, roten Villa direkt neben dem Campus. 100m Luftlinie in die erste Reihe des Hörsaals. Praktisch. Man muss keinen Thermos befüllen, man kann den Kaffeebecher direkt mit rüber nehmen. Er studiert Maschinenbau an der TU und kennt scheinbar jeden, der uns auf dem Campus entgegenkommt. Mit Dreien davon verabreden wir uns später zum Grillen. Um 17:00 Uhr verperlen wir das erste Astra Urtyp. Es folgen einige Weitere und eine Flache Chardonnay, worauf dann wieder weitere Biere folgen. Joni verbürgte sich zuvor bei mir für das Sprichwort „Wein auf Bier, das rat ich dir. Bier auf Wein, das rat ich dir.“
Wir fahren gegen 23:00 Uhr auf den Kiez. Ich hasse Menschenmassen! Voll anstrengend. Aber hier hat es wenigstens niemand eilig, wie im Hauptbahnhof Hannover. Wir trinken noch bei einem der ca. 1000 Junggesellenabschiede am heutigen Abend einen Becher Xuxu. Widerlich. Aber die Gruppe war sehr nett. Anschließend trennen wir uns von Joni's drei  Kommilitonen. Ich gehe mit Joni in eine urige Kneipe, trinke noch ein Bier zu den Beats von Andrea Berg und warte, dass das EGO gegenüber endlich öffnet.
Ach ja, heut war doch irgendsoeine Hochzeit!? Naja, wenns wichtig war wird Dittsche mir Sonntag davon berichten...
Das EGO öffnet endlich seine Tür. Der Club ist von außen nicht zu erkennen. Ein gutes Zeichen! Ich rauche noch die Zigarette auf, als uns der Türsteher fragt, was wir denn hier wollen? Als ich ihm erkläre, dass ich wegen Oskar Offermann und Moomin aus Hannover anreise bietet er sogar an drinnen weiter zu rauchen... Auch immerwieder ein sehr gutes Zeichen, wenn der Club das Publikum auf Gäste beschränken kann, die alle aus demselben Grund da sind. Der Club ist klein, dunkel und leer. Zwei Mädels gehen dennoch bereits zu knackig klappern und blubbernden Beats auf der Tanzfläche steil. Im eine Stufe erhöhten Loungebereich entdecke ich Oskar auf dem Sofa sitzend. Als ich ihn kurz darauf an der Theke treffe stelle ich mich vor und wir unterhalten uns über Vinyl, Musik, Berlin, Hannover, Frankfurt und Hamburg. In Heidelberg waren wir beide noch nicht :-D
Ich frage ihn, ob er seine neue Scheibe dabei hat. Die ist zur Zeit nämlich schon überall Out Of Stock und ich habe keine abbekommen. Er hat sie leider nicht dabei, aber am Nachmittag einen Karton voll im Smallville Recordstore vorbeigebracht. Bestens – da wollt ich morgen eh hin. Aber jetzt geht’s erstmal auf den mittlerweile vollen Däncefloor!!!
Um 6:00 Uhr sind wir schonwieder in Harburg. War ein langer Tag und außerdem wollt ich ja eigentlich Samstagabend erst richtig losziehen. Jake The Rapper im Ü & G.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Donnerstag, den 28. April 2011 - Ole


Ich packe meinen Koffer...

Eigentlich ist es nur der Rucksack, ich bin ja nur drei Tage weg. In Hamburg. Feiern, Shoppen und meinen Freund Jonathan besuchen.
Ich hatte ja am Montag meinen USB-Stickverlust erwähnt und mir dann endlich am Dienstag einen brandneuen 8GB USB-Stick zugelegt. Vielleicht kann der ein oder andere es sich jetzt schon denken..
Als ich heute meinen Rucksack aus der Ecke ziehe fällt mir selbstverständlich als erstes mein lange verschollener Stick vor die Füße! Ich freue mich.... Nicht! Zumal ich den Rucksack auch vorher schon mehrmals nach dem Stick durchsucht habe.
Und dann am selben Tag noch einmal so eine ähnliche Geschichte.
Ich habe über eBay mein altes Kinderkajak versteigert und heute will der Höchstbietende den Kahn abholen. Er kommt aus der Nähe von Göttingen. Ich habe ihm den Weg zu mir gutesgehend beschrieben und ihm meine Handynummer mitgeteilt, falls er auf Grund der gegenwärtigen Baustellensituation nicht zu mir findet. Kurz vor 19:00 Uhr klingelt dann mein Handy. „Ich stehe jetzt hier in Drakenburg an dem Motorradladen.“ „Super, der ist ja gleich bei mir nebenan! Ich hole Sie ab.“ Bei dem Motorradladen angekommen kann ich niemanden finden. Ich radele die Straße in die andere Richtung hoch, vielleicht hat er schon selbstständig weitergesucht und steht jetzt am Weserwehr. Auch niemand. Kombiniere, kombiniere... Ich rufe ihn aufs Handy zurück „Was steht denn dran an dem Motorradladen? Schollys?“ „Ja.“ Ich beschreibe ihm den Weg, fange ihn auf halber Strecke ab und lotse ihn durch die Baustelle zu mir.
Am Abend kommt spontan noch ein guter Freund vorbei, er hat auch gerade vorlesungsfreie Woche. Wir sehen uns „Ein Zombie hing am Glockenseil“ an und trinken ein paar Bier...
Mit gepacktem Rucksack, zwei USB-Sticks und dem gesamten Bafög auf Tasche freue ich mich schon auf die nächsten Tage.
Hinweis: Mein Bafög geht fast komplett für Wohnung, Lehr-, Lebensmittel, etc. drauf.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Mittwoch, den 27. April 2011 - Ole


Home is, where the turntable is.

Heute klingelt kein Wecker. Das Haustelefon habe ich ein Stockwerk entfernt gelagert. Meine Fensterläden sind lichtundurchlässig. Letzteres ist das Wichtigste um wirklich ausschlafen zu können.
Top fit starte ich gegen Mittag in den Tag. StudIP ist wieder online und ich schaffe einiges fürs Studium. Am Nachmittag pausiere ich eine Stunde mit Kaffee und Plattendrehen. Meine Lieblingsbeschäftigungen. Am Abend kann ich endlich mal wieder an einem Übungsdienst der Feuerwehr teilnehmen. Wir bergen und zerschneiden einen Opel Kadett, der unter den Aufleger eines Traktors geraten ist. Aufgrund der geographisch günstigen Lage meines Hauses bin ich im Einsatzfall meist als Erster am Gerätehaus und bekomme dadurch auch immer den „besten Platz“ - sofern ich nicht gerade in Hildesheim bin. Und da ich dieses Semester nur DiMiDo-Student bin und im vergangenen Jahr kein einziger von insgesamt 21 Einsätzen an einem Dienstag war, habe ich tendenziell gute Chancen dabei zu sein, nur bleiben dieses Jahr die Einsätze noch irgendwie aus. Bis Dato nur ein Einziger. Ein Gebäudebrannt ohne Menschenrettung. Eine große Scheune stand in Brand. Ausgelöst durch beschädigte Elektroleitungen in der mit Stroh gefüllten Zwischendecke. Die Scheune wurde arg in Mitleidenschaft gezogen, ansonsten wurde aber niemand verletzt. Ideelle Werte gab es auf dem Dachboden auch nicht, dafür mehrere gefüllte Gasflaschen...
Den Artikel aus der Harke schneide ich aus und lege ihn zu den anderen. Dieses Mal bin ich sogar in voller Montur mit der Kettensäge auf dem Dach zu erkennen. Es war einer meiner „schöneren“ Einsätze.

Dienstag, 17. Mai 2011

Dienstag, den 26. April 2011 - Ole

Man vs. Machine.

Gestern beklagte ich mich im Cafe beiläufig darüber, dass ich schon vor gut einem Jahr meinen 4gb USB-Stick verloren zu habe. Woraufhin man mir den Tipp gab, dass bei Media Markt gerade welche im Angebot sind. Passt sich gut, ich muss heute sowieso einkaufen.
Meine Eltern sind im Urlaub - die Vorratskammer ist erschöpft und das Pfandflaschenreservoir droht überzulaufen... Zwei Kästen Bier und weitere 136 Einzelflaschen haben sich bei dem legendären „Loft Der Visionaere“ am letzten Freitag zu House angesammelt. Ein Dutzend SchnapsEinwegflaschen hatte ich bereits entsorgt. Um 14:00 Uhr ging es los und endete um 9:00 Uhr. Es ist mit 19 Stunden nur die zweitlängste Loft Lounge. Dafür die pfandreichste...
Für einen kurzen Moment stellt sich mir die Frage: Erst „Einfach hin und weg“ und anschließend „Einmal hin alles drin“ oder nur letzteres? Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe würde ich normalerweise zweifellos nur eine Fahrt machen, angesichts der Pfandmengen entscheide ich mich jedoch ohne zu zögern erst für Hol Ab und anschließend Real.
Denn in puncto Pfandannahme ist der Mensch der Maschine noch weit überlegen. Der einzige Vorteil der Maschine – sie beklagt sich nicht. Anders als der Mitarbeiter, der mich für die Rückgabe dieser „Unmengen an Pfandflaschen“ rügt.
Weiter geht’s zu Real. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Senf, Ketchup und Baguettes, denn ich organisiere heute einen Grillabend beim Schützenverein.

Baguettes
Ketchup
Senf

Wo steht dieser verdammte Senf!? Warum zum Teufel steht der nicht beim Ketchup – da wo er hingehört! Die Suche beginnt. Ätzend. Ich dachte die heutigen Supermärkte überlassen nichts dem Zufall und sind bis ins kleinste Detail durchgeplant. Sie manipulieren sogar den Kunden. Dir ist mit Sicherheit schon einmal aufgefallen, dass auf allen Werbetafeln, Verpackungen und in der „Supermarkt News“ die Schrift, Linien und Bilder eine (positive) Tendenz von links unten nach rechts oben aufweisen – außer bei Jawoll... Achte mal darauf.
Nachdem ich nun fast alle Regale abgeschritten habe, finde ich den Senf – bei der Konservenwurst!
Auf dem Rückweg noch kurz beim Schlachter meines Vertrauens angehalten, 10 Krak und 20 Brat rausgeholt. Der Abend endet spät, wir spielen Hornochse(6 Nimmt) und UNO ohne Regeln bis tief in die Nacht...

Montag, 16. Mai 2011

Ostermontag, den 25. April 2011 - Ole

Internet Television Rules The Nation – Daft Punk.

Vorlesungsfreie Woche. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Start in den Tag. Trotzdem klingelt um 9 Uhr der Wecker – No Melody von Turntablerocker.
Ich frühstücke noch gemütlich zusammen mit meiner Frau und ihrer Familie.
Voller Energie und Tatendrang mache ich mich auf den Nachhauseweg{Drakenburg}, schließlich habe ich mir vorgenommen den Tag sinnvoll zu nutzen und an dem Konstruktionsprojekt „Das ideale Möbel“ weiterzuarbeiten – Ich entwickle mit meinem Konstruktionsteam eine Art Fliegenden Teppich, eine Nutzfläche etwas größer als ein 15“ Laptop, die überall anbringbar sein soll. Armlehne, Fenster, Auto-Dachreling, Bett, Fahrrad, Baustellengrüst, … Falls wir eine annehmbare Lösung für unsere Fliegende Fläche finden wurde uns sogar ein Patent in Aussicht gestellt. Allerdings sind wir erst auf dem Weg zur Konstruktion.
Und heute geht es auf diesem Weg keinen Schritt weiter, da StudIP mal wieder offline ist und ich somit nicht auf die neuen Dokumente zugreifen kann. Mein Tatendrang schwindet vom einen auf den anderen Klick. Und ich bin plötzlich damit beschäftigt den halben Nachmittag im Internet nach Schallplatten zu suchen. Bis mir wieder einfällt, was ich mir für heute eigentlich vorgenommen hatte. Genervt verlasse ich den Ort der einen einlullt und lähmt.
Und um dieser oberflächlichen virtuellen Kommunikation zu entfliehen lade ich eine Freundin zum Kaffee in die Stadt ein. Dort treffen wir im Maximilian sogar zufällig auf weitere Freunde, die sich dem Internet sogar weitestgehend komplett entledigt haben, beziehungsweise nicht bei Facebook angemeldet sind. Nach zwei Pott Kaffee legen wir uns noch in die rote Abendsonne am Weserwall. Dort angekommen zückt jemand einen Spanngurt und spannt ihn zwischen zwei Bäume. Slackline. Wieder eine dieser neuartigen Trendsportarten, bei denen keinerlei Adrenalin oder Endorphine ausgeschüttet werden – wie bei Speed Stacking, Hockern oder Wildwasserschach ohne Würfel. Zumindest nicht solange man noch kein Vollprofi ist. Allerdings sind die Anforderungen an Balance und Kraft unglaublich hoch. Überzeugt euch selbst! Vor allem geht mal raus und trefft euch in Wirklichkeit mit euren Nicht-Facebook-Freunden!