Kein Bock mehr zu schreiben, Stichpunkte vom Tag: SF nach LA
auf der 5, Windhosen, trockenes Valley, drought, burger und pommes, Bergsee
baden gehen mit Reaggeton mucke, LA, Palmen und grün. Auto auspacken, 3
Maschinenwäsche. Bett! Mittwoch geht’s ab nach Bremen, freu mich drauf! Genug
erstmal!
Posts mit dem Label KM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label KM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 23. August 2015
Samstag, 22. August 2015
Kirsten - Samstag, den 01. August 2015
Golden Gate Bridge, Traffic im Bus 28, Sonnenbrand, Yoga vor
Alcatraz, Fotos Fotos Fotos, Touristen überall mit Selfie Stick. Seelöwen!
Venezuelanische Arrepas mmh super lecker, fast wie die aus
Kolumbien! Trashshopping in Vorbereitung auf das Zucker Festival. Morgens
entschieden mit Kater sollten wir nicht 5-6 std. von SF nach LA mit dem Auto
fahren. Auto von Garage zu Garage um geparkt. Shit diese Stadt frisst dir den
Arsch weg, so fuckin teuer!
Ramentütennudelsuppe zum Abendbrot im Hotel bei Trash TV
plus Bollywood Music. Irgendwie ist Europa ganz schön langweilig, hier wird
dein Weltbild erschüttert.
Freitag, 21. August 2015
Kirsten - Freitag, den 31. Juli 2015
2.30am bin geflasht und verwirrt, begeistert und entzerrt.
Betrunken. Das Konzert hat mich echt gecrasht in meiner Wahrnehmung! Micky
Blanco hat mich weggekickt, hat mein ganzes Weltbild erschüttert, gerüttelt…
ein riesen großes Durcheinander in meinem Kopf. San Francisco öffnet Gedanken
in meinem Kopf und connected Synapsen, die bisher noch stillgelegt waren. Löst
ein bisschen Atomcrash in meinem Hirn aus. Hammer crowd! Vorher so nie gesehen.
Queer is in the house! Bin ich dann raus? Das lässt mich mega nachdenken! Wer
bin ich, wer bist du? Bist du wirklich du? Bin ich ich? Hupen i.d. ally! Davor
Pizza bei Chicos Pizza, biggest slices in town. Noch immer riecht das
Hotelzimmer nach Pizza mmh. Casa Rosa bei der Minna Street, Pontiac Hotel. Casa
Rosa ist ein Obdachlosenheim. Heilsarmee verteilt Sandwiches auf der Straße.
Großes Durcheinander im Hirn. Weiß, Queer aber Hetero!
Tagsüber
Vintage Power Shopping im Hippie District! Must go! Chinatown war
okay…neue Idee für ein Tattoo. SF HIP HOP #Queerattack!
Donnerstag, 20. August 2015
Kirsten - Donnerstag, den 30. Juli 2015
Heute Nacht hat ein Hirsch oder was auch immer laut geröhrt.
Wir sind nachts beim Mondschein nochmal auf einen Berg geklettert, haben die Aussicht
genossen und Sounds aufgenommen. Ohne Frühstück ging es nach dem Abwaschen
direkt ins Auto, circa 3-4 Stunden Fahrt nach SF. Sehnend nach einer Dusche und
einem Bett. Das Hotel ist okay, die Stadt ist echt mega teuer!
Mission District, Sunset, Height, Golden Gate Park, Senegalesisches
Essen bei Live Jazz und Vintage Shopping. Krasser Kontrast zu letzter Nacht.
Bei Empanadas und Bier bin ich nach drei Tagen das erste Mal wieder online
gegangen und hab ne Zusage für den Master in Ethnologie in Hamburg an der Uni
erhalten. Das hätte ich wirklich nicht gedacht, nun nach der HU Berlin auch
noch eine Zusage aus der Hansestadt! Nun warte ich noch auf OL, da ist mein
Held Paul Mecheril und es ist dichter an Nichten, Neffen und allen anderen!
Mittwoch, 19. August 2015
Kirsten - Mittwoch, den 29. Juli 2015
Nachdem wir morgens schnell unsere Sachen gepackt haben,
weil einfach zu viele Insekten uns fressen wollten, sind wir die 1 weiter
Richtung Norden gefahren, nach kurzer Zeit haben wir mitten auf dem Pazifik
kleine Fontänen entdeckt. Kurz danach auch Schwanzflossen der Wale gesehen.
It´s Migration time! Migration is natural! Wir vermuten dass es Orkas sind.
Dabei muss ich an eine Fernsehserie von früher denken: Oceangirl. Die habe ich
geliebt, nach Mila und Kickers war das definitiv die Beste, Sailormoon noch
dazu gezählt! Auf jeden Fall haben wir die Wale den ganzen lieben Tag gesehen,
sie sind auch Richtung Norden geschwommen.
Ein absolutes Highlight war außerdem der hike im Big Sur
Pfeiffer State Park, nach nur 30 Minuten wandern am Fluss entlang, in ständiger
Bedrohung von poison oak und Zecken,
sind wir zu einem kleinen Wasserfall geschwommen. Ein kleines Paradies mit
heißen Steinen zum Sonnen. Nun weiß ich wo Spaßbadarchitekten ihre Inspiration
herbekommen. Wenn man die Augen zu gemacht hat, fühlte es sich an wie in der
Therme mit Glaskuppel. Auf dem Rückweg haben wir ein Schild gesehen: Achtung
Mountain Lions. Bitte Kinder beschützen!
Nun sind wir wieder auf einem Campingplatz im Wald, Grillen
surren, Kerze und Feuer brennt, Vollmondschein, Megasterne (bisher noch keine
Sternschnuppe wie gestern Nacht beim Klogang). Mega Ausblick auf die Berge plus
Sonnenuntergang. Mein Bauch ist voll mit Pacifico (Mexikanisches Bier),
Marshmallos und Tortellini.
Dienstag, 18. August 2015
Kirsten - Dienstag, den 28. Juli 2015
Nachdem wir gemütlich mit den Erdhörnchen, Adlern und blauen
Elstern gefrühstückt haben, sind wir nun wieder „on the road“.
Als ersten Stop haben wir erstmal unser Handy in nem Dinner
aufgeladen. Zweiter Stop: Seelephantenstrand mit bestialischem Gestank. Vorbei
an wunderschönen, nebeligen Küsten haben wir uns entschieden Land inwärts zu
campen auf dem Naciemiento Camping Ground on „federal land“. Auf dem Weg
dorthin haben wir einen süßen kleinen Minihike im Wald gemacht und die Füße ins
klare Wasser gehalten. Zelt aufbauen, Feuerholz holen, Hängematte spannen,
kleiner Spaziergang, kleine Familie kennengelernt, die Kinder schaukeln in
unserer Hängematte, dafür hilft der Papa uns mit seiner Made in Sweden Axt Holz
zu hacken. Auch hier gibt es Erdhörnchen und die frechen, blauen Elstern (hier
allerdings mit Kamm auf dem Kopf). Angeblich auch Klapperschlangen!
Die Klos sind dicht gegenüber und wir haben genug zu essen
plus Wasser. In dem Wald wächst überall „poison oak“ (drei Blätter mit roten
Sprenkeln!).
Dieser Campingplatz ist uriger und durch den relativ engen
Weg dorthin gibt es keine professionellen Camper, mit Zaun und kack
Nationalflaggen. Mit den Mosquitoräucherstäbchen lässt es sich hier aushalten.
Gleich gibt’s Tortellini von Trader Joes und hoffentlich ne große Portion voll
Schlaf! Ich freu mich schon auf San Francisco + Duschen, gewöhn mich aber auch
so langsam ans campen und genieß die Stille. Endlich mal: Keine Hubschrauber,
Sirenen oder Musik von den Nachbarn, stattdessen Vögel zwitschern, Summen der
Insekten, Blätterrascheln und das Klappern des Campinggeschirrs der Nachbarn.
Montag, 17. August 2015
Kirsten - Montag, den 27. Juli 2015
Mit Wachs in den Haaren und verbranntem Rücken von
der fuckin Kerze lieg ich im Zelt. Bor, das ist echt ne Challenge dieses
Campen. Mittlerweile bin ich ein richtiges City Girl. Auch der achtstündige
Road Trip war die Hölle mit himmlischen Ausblicken auf den Pacific und einem
toten Coyoten auf der Straße. In Lompoc, einer schrecklichen Kleinstadt haben
wir unseren zigtausendsten Veggie Burger in einem Texas Dinner gegessen und uns
dann bei Vons nen Wagen voller Mampfkram gekauft. Nachdem der erste
Campingplatz in Morrow Bay keinen Platz mehr für uns hatte, sind wir nun im
irgendwas Creek auf Platz 91 gelandet. Instant Nudeln mit Bier und Tee,
Sternenhimmel und Mondschein. Nachdem wir circa 15 Minuten gedacht haben, dass
wir die Zeltstangen vergessen haben. Peilos durch und durch! Jetzt aber schnell
schlafen, zum Glück gibt es hier keine Bären. Wir hören das Meer rauschen und
die Coyoten heulen, das ist schon gruselig genug.
Abonnieren
Posts (Atom)