Montag, 19. Dezember 2011

Adventskalender Tür #19

A soulful Christmas. Ein paar Weihnachtslieder hintereinander gereiht vom DJ Ron. Obwohl ich nicht viel von Weihnachtsalben oder allgemein von Weihnachtsliedern halte, dieser Mix funktioniert prima im Hintergrund. Beim Kekse backen, Weihnachtsbaum schmücken, Geschenke verpacken und verstecken oder beim streiten.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Adventskalender Tür #18

Wie öde, wird jetzt so mancher denken, das habe ich doch schon längst in dem Buch Deutsches Theater gelesen und 16.000-mal gesehen. Mehr Klicks hat der erste Teil nämlich nicht bei Youtube bekommen. Der zweite Teil hat 7.ooo Klicks und der dritte nur noch 6.000. Das zeigt, von den Leuten, die Peymann, Schmidt, Stuckrad oder Bernhard bei Youtube eingeben, bleiben 37,5% bei der Sache. Die anderen verlieren das Interesse, wahrscheinlich weil Harald im ersten Teil weder Nazi noch Neger sagt. Erfolgsfans.

Dabei passen die vier Charaktere sehr gut zusammen. Peymann, der sich in einem Brief an Harald Schmidt keck als Entdecker, Förderer und Freund von jenem bezeichnete, ging in Anlehnung an das Stück „Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen“ von Thomas Bernhard, mit Stuckrad-Barre in ein Hosengeschäft und später sogar essen.

Es gibt kaum Prominenz in Bremen. Bei den ersten Erfolgen ziehen die direkt nach Hamburg oder sonst wohin. Übrig bleiben die Profi-Fußballer, aber auch nur, weil die vertraglich an Bremen gebunden sind. Jeder Bremer hat mittlerweile einen der Werder Profis irgendwo gesehen. In Platznähe, im Kino, im Modernes, bei McDonalds oder im Solarium. Nie hört man von den Bremern den Satz: der James Last lief mir gestern über den Weg.
Stuckrad-Barre und Peymann sind beide in Bremen geboren und geben das gerne zu. Ansonsten reden sie wieder nur über Hamburg. Schauspielhaus, Thomas i Punkt, eine andere Welt.

Wie passt das zum 4. Advent? Meines Erachtens sind genug Geschenkideen in dem Post enthalten.







Samstag, 17. Dezember 2011

Adventskalender Tür #17

Alles Ablenkung, alles Abgekämpfe. Zum Glück erwähnt Hagen Rether bei seinem Auftritt nicht Dein Lieblingsmensch. Ich mag es wie er sachlich und unaufgeregt die Dinge in der Politik, der Gesellschaft und den Medien offen darlegt. Natürlich wusste man das alles vorher, aber wenn man es auf den Punkt bringen müsste, dann so.
„Das ist doch scheiße“, „das ist doch langweilig“ - So denke ich über fast jeden Zeitungsartikel. Ich rege mich nicht auf, ich fechte den Wahnsinn nicht an, aus Angst, dass alles in meinem selbstgerechten Leben ebenfalls vom Wahnsinn kontaminiert sein könnte. Eben nicht nur die Politik, die Medien, das Internet, sondern auch die Musik, der Sport, das Kabarett, meine Mahlzeiten, mein Weihnachtsbaum und sogar Loriot.
Dann lieber einfach mal die gemeinsame Zeit genießen, die paar Jahrzehnte, die man so auf diesem Planeten hat.

Das Video zeigt einen Auftritt vom 24. September 2011 im 3Sat. Es ist ein Update zu seinem Programm Liebe. Gestern wurde der Auftritt wiederholt und ich schätze es hat sonst niemand gesehen. Es kam ja auch um 5 Uhr morgens. Das vollständige Programm gibt es hier -> Link

Freitag, 16. Dezember 2011

Adventskalender Tür #16

Ich kriege die Krise. Die Finanzkrise. Die griechischen Ein- und Zweieurostücke fallen immer wieder durch den Zigarettenautomaten. Apropos Finanzkrise, ist es wirklich noch zeitgemäß tausende von dicken Telefonbüchern in die Haushalte Bremens zu liefern? Die Kosten dafür werden sicherlich irgendwo in irgendwelchen Gebühren einkalkuliert sein, dennoch, wer braucht denn ein Telefonbuch? Ich habe noch nicht einmal das vom letzten Jahr durchgelesen. Sicherlich schlagen ältere Herrschaften gerne nach, ob der ein oder andere ehemalige Schulkamerad weiterhin im Verzeichnis vertreten ist, wie nahe kommen die Einschläge? aber das rechtfertigt in meinen Augen den Aufwand nicht. Die GEZ geht einen anderen Weg. Sie fordert mich auf ihnen die Vorgedruckte Einzugsermächtigung unterschrieben zurückzusenden und verweist dabei unter anderem auf mein Umweltbewusstsein. Leider war der mitgeschickte Briefumschlag nicht frankiert. Als ob ich nicht bereits genug bezahlen würde. Okay, zugegeben, der letzte Tatort war, trotz dubioser Beziehungskiste, nicht schlecht.

Im Postamt rechnete ich mit einem gewaltigen Ansturm von Menschen, denen, genau wie der Gedanke mal wieder zu spenden, ausgerechnet heute einfällt, dass sie mit einer einzigen Weihnachtskarte bis Ostern vor der buckligen Verwandtschaft Ruhe haben. Vor der Philatelie war tatsächlich viel los, die anderen Schalter hingegen winkten die wenigen Kunden so durch. Das Problem waren ältere Damen, die sich für die Weihnachtsedition der Briefmarken interessierten. Ehrliches Interesse. Für Briefmarken! Würde mich nicht wundern, wenn die so auch ihren Ehemann kennen gelernt haben.
Der Vorteil ist, beim Kauf der Sonderedition beruhigt man gleichzeitig sein Spendergewissen. 25 Cent gehen an irgendeine Einrichtung, also 25 Cent extra zu den 55 Cent Porto. Die blaue Mauritius wird nicht dabei sein, für mich also bitte ohne Spende. Falls ich vor Ladenschluss drankommen sollte.

Seitdem ich es geschafft habe in einem indischen Postamt vier Postkarten zu verschicken, schüchtert mich das Warten nicht mehr ein. Meine Einstellung zum deutschen Beamtentum hat sich seitdem enorm verbessert. Allein die Tatsache, dass eine Schlange gebildet wird, stimmt mich zuversichtlich. Damit meinen Freunden auch in Zukunft Sätze wie: dann musst du mal sehen, wie die das in Indien handhaben, erspart bleiben, erzähle ich lieber hier einmalig von dieser Odyssee.

Insgesamt bin ich in Dehra Dun dreimal durch die Tür des Postamtes gegangen, nur um direkt wieder umzukehren. Zwar vermutete ich hinter den Menschentrauben einen besetzten Schalter, aber solange ich dort niemanden in die Augen sehen konnte, ließ ich es lieber bleiben mich anzudrängeln. Die in Indien üblichen Kassen, an denen sich ausschließlich nur Frauen anstellen dürfen, gab es in dem Amt nicht. Ich vermisste sie auch nicht. Das bringt sowieso nichts als Mann. Die Anzahl der Menschen wird nicht geringer, nur weil die Hälfte an einem eh geöffneten zweiten Schalter steht. Was wie eine tolle Serviceleistung klingt, hat einen ethnologischen Hintergrund. Gesonderte Kassen stehen in keiner Relation zu dem indischen Frauenbild. Ich weiß ja um die hohe Frauenquote unter meinen Lesern.

Bei meinem dritten Versuch hatte sich die Menschenmenge deutlich gelichtet. Briefmarken hatte ich mir bereits in Mumbai besorgt, ich brauchte nur noch einen Kugelschreiber um die Adressen niederzuschreiben und kompetente Hände, in die ich die Postkarten geben konnte. Gerade als ich an der Reihe war, heißt, ich mir genügend Platz mit den Ellbogen verschaffte, so dass der Beamte mich nicht mehr übersehen konnte, holte jener sein Lunchpaket unter dem Schreibtisch hervor und machte erstmal Mittagspause. Deshalb war es so verhältnismäßig leer, ich war in die Mittagspause geraten. Nachdem ich minutenlang mit offenem Mund den Leuten beim essen zusah, ging es weiter. Leider nicht mit mir. Ich gab meinen viel versprechenden Posten auf und entschloss einen der Kunden nach einem Stift zu fragen. Es saßen genug herum, die etwas notierten oder gar Vorort die Wartezeit nutzten, um ganze Briefe zu verfassen. Briefe oder besser Bekennerbriefe, wie mein von Vorurteilen belasteter erster und einziger Eindruck war. Meinen schweifenden Blick bemerkend, fragte mich ein Inder was ich suche. Ich zeigte ihm die Postkarten und deutete eine Schreibbewegung an. Pencil, yes Sir. Er wiederum deutete auf einen Schalter in der Ecke des Gebäudes, der den mit Abstand geringsten Andrang vorwies. Kein gutes Zeichen. Als ich dort nach einen Stift fragte, verschwand die Dame hinter dem Schalter in einen Nebenraum. Dass die keinen Stift holt, konnte ich mir denken.

Von meinem Nebenmann bekam ich die üblichen Seitenhiebe zu spüren, nichts Besonderes, bis ich merkte, die Hiebe waren seinen Schreibbewegungen geschuldet. Interessanterweise schrieb er die Adresse schräg in die Ecke des Umschlages verlaufend. Ich habe ja schon Probleme den Platz einzuschätzen, wenn ich normal untereinander schreibe. Er zog einen Strich und komplettierte das Hindi souverän mit Häkchen und Verzierungen, am Ende passte alles genau in die Ecke. Respekt. Danach gab er mir unaufgefordert seinen Stift. Ich notierte die Postleitzahlen aus dem Gedächtnis heraus, bedankte mich und ließ mir erklären, dass für das Ausland bestimmte Post in den Briefkasten, draußen am Eingangstor kommt. Der Wachmann zeigte mir auf Nachfrage und mehreren Handzeichen den richtigen Briefschlitz, der einzige rote. Ich kam mir nicht besonders weltmännisch vor, trotzdem denke ich, eine Stunde ist eine gute Zeit für vier Postkarten. Alle Karten sind übrigens angekommen, sogar die nach Hamburg, dessen Postleitzahl mir nicht mehr einfiel. Die angekündigten Briefe habe ich nicht versendet. Unter anderem weil ich nicht weiß was Briefumschlag auf Englisch heißt, außerdem hatte ich Hunger bekommen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Adventskalender Tür #15

„I want to be your Chrismas Tree“ Mein erster, eigener Weihnachtsbaum. Der Mann, der mir den Baum verkaufte, sagte, ich dürfe nicht rum erzählen was ich dafür bezahlt habe. Nur 30€. Ich war der erste Kunde und seine Chefin noch nicht mit der Kasse Vorort. Ein absolutes Schnäppchen, wie mir garantiert wurde, was ich direkt nach dem Kauf für eine Verkaufstrategie hielt. Der Mann kam mir verdächtig vor. Anstatt souveräner rüber zu kommen, verdächtige ich die Leute lieber meine Naivität ausnutzen zu wollen. Man kann ja soviel falsch machen beim Bäumekauf. Andere denken jetzt - beim Sägekauf, aber die eigenständige Beschaffung ist in der Stadt sehr schwierig, es sei denn man spekuliert an der Glühweinbude auf einen unbeobachteten Moment, um mit der Dekoration in die S-Bahn zu fliehen.

Ich habe mich für eine Blautanne entschieden. Der Verkäufer meinte, da gehen die Haustiere und Kinder nicht so gerne ran. Heißt im Jargon, der Baum piekt und nadelt. Aber immer noch besser als Kinder im Baum. In die Wohnung getragen und aus dem Netz befreit, offenbarte sich tatsächlich ein kleiner Schönheitsfehler. Die Spitze des Baumes ist eigentlich ein hochgebundener Ast. Dadurch gewinnt der Baum 30 Zentimeter an Höhe und versetzt ihn im Profil in eine kleine Schräglage. Ein Orthopäde hätte ihn vermutlich zurückgegeben, aber da ich kein Orthopäde bin, ganz im Gegenteil, macht ihn der Schönheitsfehler für mich nur sympathischer. Ich bin es ja gewohnt, dass Alles einen Haken hat, außer der Weihnachtsbaumschmuck von Nanu Nana. Da kommt womöglich der Name des Trödelladens her. Spätestens auf dem zweiten Blick denkt man: „Nanu Nana, da fehlt ja was“ oder „Nanu Nana, kaputt“. Die erste und einzige zerschellte Kugel ging übrigens auf mich.

Nachdem ich mich zweimal im Kreis gedreht hatte, improvisierten wir eine Halterung für die Kugeln, die den Charakter des Baumes gerecht wurde. Das Wir komplettierte Tanja mit ihrer Hilfe und Inspiration, weil sie so gerne im Internet ihren Namen liest und ein Gespür für „Dinge“ hat, zu denen mir nicht einmal ein passender Begriff einfällt. Und nun nana: der Baum!


Adventskalender Tür #14

Bei uns im Haus findet jedes Jahr vor Weihnachten eine Wichtelrunde statt. Zumindest seit meinem Einzug. Auch wenn es jetzt so klingt, meine Idee war das nicht. Ich dachte bei Wichteln zuerst an einen deutschen Abklatsch des irischen Volkssportes Zwergenwerfen. Zum Glück Googlete ich den Begriff, bevor ich Linus Füße zu fassen bekam. Seitenhiebe ist das Stichwort. In der Harald Schmidt Show war das Wichteln jahrelang Tradition, mit den dazu gehörigen Dankesbekundungen, die solche Geschenke mit sich bringen. Als Schmidt Fan der ersten Stunde kannte ich zugegebenermaßen den Begriff Wichteln schon vorher. Geschenke mit Herz und Verstand gab es bei unserem internen Wichteln ebenfalls. Ich habe da mal ein Foto von meiner Ausbeute gemacht. Als Beweis dafür, dass ich es noch nicht weiter verschenkt habe. Die Geschenke sind im Gegensatz zur Schmidt Show bei uns nicht Person bezogen. Es kann jeden treffen. Übrigens habe ich mich jedes Mal verplappert, welches Geschenk von mir ist, bevor es ausgepackt wurde. Das ist das gute Gewissen.

ein Plattenspieler und ein CD Regal


Dienstag, 13. Dezember 2011

Adventskalender Tür #13

Die Band Talking Heads ging bisher an mir vorbei. Das alte Prinzip, hat sich eine Band erstmal aufgelöst, hat man alle Zeit der Welt ihre Discographie nachzuholen. So ähnlich verhält es sich bei mir mit dem Film „der Pate“. Noch nie gesehen, kenne aber die großen Szenen. Parodiert vor allem. Mein Talking Head ein Hunderstelwissen besteht darin, dass die beste Band der Welt: Radiohead ihren Namen von einem Talking Head Song hat. Radio Head nämlich. Schon mal ein indirekter Qualitätsnachweis und ein guter Grund sich weiter mit Talking Head zu beschäftigen. Als Teaser ein Live-Auftritt mit Once in a Livetime. Die 80er, schon heute. Ein Song, von dem ich mir vorstellen kann ihn auf einer Party zu spielen, sobald die Lieder, in denen fast ausschließlich die Wörter Night, Lady, Baby und Party vorkommen, todgespielt wurden. Also eher zum Schluss hin. Passt auch textlich besser zu den Zurückgebliebenen. Apropos Zurückgeblieben, obendrauf gibt es einen gelungenen Zusammenschnitt von Thom Yorkes Tanzstil und einer Englischen Casting Show. Ich musste lachen. Grüße gehen raus an Tanja, die uns ein paar Meter auf ihrer New Wave mitsurfen lässt.


Montag, 12. Dezember 2011

Adventskalender Tür #12

Zu guten Vorsätzen habe ich vor drei Jahren bereits etwas geschrieben, das muss ich nicht wiederholen, auch wenn es niemanden aufgefallen wäre.
Falls ich mir überhaupt noch zutraue so was wie Vorsätze zu verfassen, dann wäre einer davon, in die Schachsparte vom SV Werder Bremen einzutreten. Etwas aus meinem geringen Talent machen. Soll heißen, ich möchte mit Sätzen wie "Die Fehler sind da, sie brauchen nur noch gemacht zu werden!" um mich werfen. Oder, „ich spiele jetzt beim SV Werder Bremen“, kurz darauf werde ich direkt ins Bad verschwinden oder an einen anderen Ort, an dem sich niemand traut mir zu folgen, ins Bett oder so. Aber die Angeberei soll nicht mein Hauptanliegen sein. Sonst wäre es mir ja nicht egal was der Herr Schauspieler aus der Wohnung gegenüber, hier im Haus haben wir uns auf den Namen Jan geeinigt, denkt wenn uns er beim Schachspielen beobachtet, rauchend auf dem Balkon und darüber sinnierend wie der Vorname seiner Aktuellen lauten könnte. Hauptsache er hält uns nicht für dumm. Jedenfalls wird das im nächsten Jahr in Angriff genommen.

Zudem ist Brügge immer noch ein Thema für mich. Die Deutsche Bahn sagt, den Direktzug Bremen – Brügge gäbe es nicht. Die Homepage der Stadt Brügge sagt etwas anderes. Die wollen den Thalys wahrscheinlich gar nicht kennen. Auch ohne einer direkten Zugverbindung würde mich die Anreise 62 € kosten. Dank der geschenkten Probe Bahncard 50 für die erste Klasse wären die siebeneinhalb Stunden Fahrt im ICE sogar recht angenehm. Nicht wenige verwechseln die Bordtoilette mit dem Bordrestaurante, so gehoben ist das im ICE. Die Probe Bahncard hat übrigens jeder Kunde bekommen. Leider ist das Angebot nur gültig bis zum 31.01.2012. Einfach mal machen.

Helge Schneider und Wiglaf Droste Karten sind gekauft, das ist etwas, das muss man sich nicht vornehmen, das macht man einfach. Bei denen weiß ich ja auch was dabei für mich rausspringt. In dieselbe Kategorie ordne ich das Lesen einiger Bücher ein, die bei mir in den Regalen verstauben.

Und Vorhänge für die Küche muss ich kaufen. Das Studentenwohnheim von Gegenüber, also die andere Seite des Hauses, steht kurz vor der Vollendung. Ich habe keine Lust, dass mir ausgehungerte Studenten ständig in die Küche gaffen. Obwohl, die Bauarbeiter gehen ganz gut mit dem Sozialneid um. Vielleicht lasse ich es sein und wir verlagern unsere Schachpartien in die Küche.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Adventskalender Tür #11

3. Advent, wieder Zeit für etwas Besinnliches. Heute tritt dafür eine Folge von der Arte Reihe durch die Nacht mit… ihrem Dauergast Christoph Schlingensief an diese Stelle. Es gab und gibt kaum einen interessanteren Deutschen unserer Zeit, verständlich also, dass er für mehrere Folgen eingeplant war. In der präsentierten Folge ist der Stardirigent Christian Thielemann seine Begleitung durch die Berliner Nacht. Gedenken an einen Großen, die stille der Nacht, Richard Wagner und ein Adventskalender am Regal in Schlingensiefs Wohnung, beschaulicher geht es doch kaum. Für einem Sonntag sollten die 75 Minutent sehr gut investiert sein.



Samstag, 10. Dezember 2011

Adventskalender Tür #10

Dieses Mal gibt es ein selbst gedrehtes, oder sagen wir selbst gemachtes, Video zu dem Konzert von Samy im Bremer Schlachthof im August dieses Jahres. Es handelt sich dabei um den Song Lets go, den er in Double oder gar Tripple Time vorträgt. Sein Drummer bemüht sich redlich bei dem Tempo mitzuhalten. Allgemein kann ich sagen, Samy hat es noch drauf. Es ist nur schade, dass viele MCs mittlerweile auf eine Band setzen, anstatt auf einen DJ und das Mike in der Hand.

Freitag, 9. Dezember 2011

Adventskalender Tür #9

Michael Jacksons erstes Weihnachten. Da seine Eltern Zeugen Jehovas sind, gab es kein Weihnachtsfest für den kleinen Michael. Im Video ist er schon groß und weiß, freut sich dennoch über jeden Schwachsinn. Sehr sympathisch. Eine last minute Geschenkidee bietet das Video ebenfalls. Erst fand ich es ein klein wenig gruselig, kitschig und verstörend, aber das Privatmaterial am Ende aus dem Jahr 1990 ist wirklich sehenswert. Ein auf einem Sprungbrett tanzender Michael Jackson. Nice.