Samstag, 24. Dezember 2011

Adventskalender Tür #24

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht 
Dein Lieblingsmensch

Freitag, 23. Dezember 2011

Adventskalender Tür #23


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Adventskalender Tür #22

Freie Zeit ist nicht zu verwechseln mit Freizeit. Freizeit fordert zu viel Engagement. Die letzten Wochen hatte ich sehr viel freie Zeit. Zurück in Bremen habe ich mir nichts Großartiges vorgenommen. Jeder Tag steht mir offen gegenüber.

Während meiner zweimonatigen Abwesendheit hat der neue Penny eröffnet. 500 Meter von der Haustür entfernt. Die kurzen Wege bin ich noch von meiner alten Wohnung gewohnt. Damals führte es dazu, dass ich nie etwas auf Vorrat einkaufte. Für jede Mahlzeit bin ich in den Laden gegangen und habe eingekauft, was gerade zur Zubereitung oder im Haushalt fehlte. Mit dem neuen Markt ist das nicht anders. So verlasse ich wenigstens regelmäßig das Haus, für das Gewissen.
Ein großer Vorteil der Stubenhockerei ist, zu wissen, dass ich meine Wäsche geradezu vollständig in den Kleiderschränken untergebracht und jederzeit zur Verfügung habe. Ich könnte jeden Tag genau das anziehen, was ich möchte. Das wirkt unheimlich beruhigend auf mich. Den Vorzug erhält jedoch jedes Mal der Pyjama, weshalb der Kleiderschrank auch so schön komplett ist.

Im Grunde bin ich ein Nachtmensch. Am Nachmittag denke ich oft, das kannst du auch noch zwischen 2 und 3 Uhr Nachts erledigen und, was mich in meinem Denken unterstützt, ich tue es. Bis Mittags schlafe ich. Falls vom Vortag nichts vom gekochten Essen übrig ist, gehe ich zum Penny, kaufe ein und koche. Natürlich wieder viel zu viel. Beim Essen schaue ich die Dauerserien auf Pro 7 und aus dem Fenster, was das Wetter macht. Falls ich es mir ausmalen kann den zwanzigminütigen Fußweg ins Fitnessstudio trocken zu überstehen, lege ich mich auf das Sofa. Verdauern, Pläne für den Tag machen, schriftlich versteht sich, und ein paar Zeilen in einem der vielen angelesenen Büchern weglesen. Sollte das Wetter sich gehalten haben, gehe ich ins Fitnessstudio. Sobald ich herausgefunden habe, an welchen Tagen die Zumba Kurse stattfinden, werde ich meine Besuche daran orientieren. Das sind die besten Tage.

Da das Wetter sehr oft aus Regen besteht, fange ich entsprechend oft direkt mit dem abhaken der Aktivitäten auf der Liste an. Ich sauge hier mal was weg oder wische dort mal drüber oder sortiere meine CDs und Platten neu ins Regal. Die meiste Aufmerksamkeit widme ich der Küche. Es häuft sich einiges an wenn man jeden Tag kocht. Besonders wenn man im Angesicht der Pfanne spontan seinen Plan ändert und improvisiert.

Auf der Liste stehen ausschließlich Erledigungen, also alles was einem Selbstauferlegten Zwang unterliegt. Tagesfüllende Punkte wie Internet, Buch lesen oder DVD schauen sind nicht darunter, weshalb ich auch immer nur die Hälfte der Liste schaffe. Es sind eh Pseudotätigkeiten, die die Freizeit zwischen der freien Zeit rechtfertigen sollen.
Tatsächlich versuche ich das Tageslicht vorrangig für bedeutsamere Dinge zu nutzen. Rausgehen und Geld ausgeben. Leider funktioniert das unter der Woche zu selten und allen Leuten zu erzählen ich hätte Zeit, endet darin, dass ich acht von zehn wieder absagen muss.

So beginnt der Tag für mich erst mit dem Einbruch der Nacht. Ich schaue mir Dokumentationen, Talk Shows, Interviews und Sendungen an, die ich unter der Woche trotz allem verpasst habe. Passiv verfolge ich neue Interessen und nicht selten denke ich: ach was! Ich schreibe mal was, höre neue und alte Lieder, überlege wie ich die kahle Wand im Wohnzimmer dekoriere und denke über die berufliche Zukunft nach. Ich gehe in Gedanken alle Berufe durch, die Benjamin Blümchen bereits hatte und komme immer wieder zu dem Entschluss: Alles ist möglich.
Bis zum nächsten morgen lese ich konzentriert in den etwas dickeren Büchern.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Adventskalender Tür #21

Max Frisch ist untersetzt, trägt Hornbrille, hat Braune Augen, raucht die Pfeife und hat Haare wie ein Künstler, ist groß und hat blaue Augen. Eine herrlich charismatische, leichte Dokumentation über Max Frisch und sein Theaterstück „Biographie“ aus dem Jahr 1967. Ich kann gar nicht einschätzen, ob der Witz unfreiwillig ist oder das der Humor der 60er war. Max Frisch ist einer der Schriftsteller, die mir viel geben und dessen Sätze ich am liebsten nach dem lesen direkt abhaken möchte. Alles klar, alles nachvollziehbar, wunderbar um Parallelen hineinzuinterpretieren.





Dienstag, 20. Dezember 2011

Adventskalender Tür #20

Aus gegebenem Anlass empfehle ich jedem den Comic Pjöngjang vom französischem Zeichner Guy Delisle. Da man eh nicht mehr nach Nordkorea reisen wird, kann man sich durch die Augen von Delisle getrost einen guten Eindruck des Landes anlesen. Christian Kracht hat mit zwei Kollegen 2006 ein Bildband mit Zitaten von Kim Jong Il herausgebracht. Die totale Erinnerung. Ebenfalls zu empfehlen. Mehr weiß ich nicht über Nordkorea, dennoch fühle ich mich recht gut aufgeklärt.

Montag, 19. Dezember 2011

Adventskalender Tür #19

A soulful Christmas. Ein paar Weihnachtslieder hintereinander gereiht vom DJ Ron. Obwohl ich nicht viel von Weihnachtsalben oder allgemein von Weihnachtsliedern halte, dieser Mix funktioniert prima im Hintergrund. Beim Kekse backen, Weihnachtsbaum schmücken, Geschenke verpacken und verstecken oder beim streiten.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Adventskalender Tür #18

Wie öde, wird jetzt so mancher denken, das habe ich doch schon längst in dem Buch Deutsches Theater gelesen und 16.000-mal gesehen. Mehr Klicks hat der erste Teil nämlich nicht bei Youtube bekommen. Der zweite Teil hat 7.ooo Klicks und der dritte nur noch 6.000. Das zeigt, von den Leuten, die Peymann, Schmidt, Stuckrad oder Bernhard bei Youtube eingeben, bleiben 37,5% bei der Sache. Die anderen verlieren das Interesse, wahrscheinlich weil Harald im ersten Teil weder Nazi noch Neger sagt. Erfolgsfans.

Dabei passen die vier Charaktere sehr gut zusammen. Peymann, der sich in einem Brief an Harald Schmidt keck als Entdecker, Förderer und Freund von jenem bezeichnete, ging in Anlehnung an das Stück „Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen“ von Thomas Bernhard, mit Stuckrad-Barre in ein Hosengeschäft und später sogar essen.

Es gibt kaum Prominenz in Bremen. Bei den ersten Erfolgen ziehen die direkt nach Hamburg oder sonst wohin. Übrig bleiben die Profi-Fußballer, aber auch nur, weil die vertraglich an Bremen gebunden sind. Jeder Bremer hat mittlerweile einen der Werder Profis irgendwo gesehen. In Platznähe, im Kino, im Modernes, bei McDonalds oder im Solarium. Nie hört man von den Bremern den Satz: der James Last lief mir gestern über den Weg.
Stuckrad-Barre und Peymann sind beide in Bremen geboren und geben das gerne zu. Ansonsten reden sie wieder nur über Hamburg. Schauspielhaus, Thomas i Punkt, eine andere Welt.

Wie passt das zum 4. Advent? Meines Erachtens sind genug Geschenkideen in dem Post enthalten.







Samstag, 17. Dezember 2011

Adventskalender Tür #17

Alles Ablenkung, alles Abgekämpfe. Zum Glück erwähnt Hagen Rether bei seinem Auftritt nicht Dein Lieblingsmensch. Ich mag es wie er sachlich und unaufgeregt die Dinge in der Politik, der Gesellschaft und den Medien offen darlegt. Natürlich wusste man das alles vorher, aber wenn man es auf den Punkt bringen müsste, dann so.
„Das ist doch scheiße“, „das ist doch langweilig“ - So denke ich über fast jeden Zeitungsartikel. Ich rege mich nicht auf, ich fechte den Wahnsinn nicht an, aus Angst, dass alles in meinem selbstgerechten Leben ebenfalls vom Wahnsinn kontaminiert sein könnte. Eben nicht nur die Politik, die Medien, das Internet, sondern auch die Musik, der Sport, das Kabarett, meine Mahlzeiten, mein Weihnachtsbaum und sogar Loriot.
Dann lieber einfach mal die gemeinsame Zeit genießen, die paar Jahrzehnte, die man so auf diesem Planeten hat.

Das Video zeigt einen Auftritt vom 24. September 2011 im 3Sat. Es ist ein Update zu seinem Programm Liebe. Gestern wurde der Auftritt wiederholt und ich schätze es hat sonst niemand gesehen. Es kam ja auch um 5 Uhr morgens. Das vollständige Programm gibt es hier -> Link

Freitag, 16. Dezember 2011

Adventskalender Tür #16

Ich kriege die Krise. Die Finanzkrise. Die griechischen Ein- und Zweieurostücke fallen immer wieder durch den Zigarettenautomaten. Apropos Finanzkrise, ist es wirklich noch zeitgemäß tausende von dicken Telefonbüchern in die Haushalte Bremens zu liefern? Die Kosten dafür werden sicherlich irgendwo in irgendwelchen Gebühren einkalkuliert sein, dennoch, wer braucht denn ein Telefonbuch? Ich habe noch nicht einmal das vom letzten Jahr durchgelesen. Sicherlich schlagen ältere Herrschaften gerne nach, ob der ein oder andere ehemalige Schulkamerad weiterhin im Verzeichnis vertreten ist, wie nahe kommen die Einschläge? aber das rechtfertigt in meinen Augen den Aufwand nicht. Die GEZ geht einen anderen Weg. Sie fordert mich auf ihnen die Vorgedruckte Einzugsermächtigung unterschrieben zurückzusenden und verweist dabei unter anderem auf mein Umweltbewusstsein. Leider war der mitgeschickte Briefumschlag nicht frankiert. Als ob ich nicht bereits genug bezahlen würde. Okay, zugegeben, der letzte Tatort war, trotz dubioser Beziehungskiste, nicht schlecht.

Im Postamt rechnete ich mit einem gewaltigen Ansturm von Menschen, denen, genau wie der Gedanke mal wieder zu spenden, ausgerechnet heute einfällt, dass sie mit einer einzigen Weihnachtskarte bis Ostern vor der buckligen Verwandtschaft Ruhe haben. Vor der Philatelie war tatsächlich viel los, die anderen Schalter hingegen winkten die wenigen Kunden so durch. Das Problem waren ältere Damen, die sich für die Weihnachtsedition der Briefmarken interessierten. Ehrliches Interesse. Für Briefmarken! Würde mich nicht wundern, wenn die so auch ihren Ehemann kennen gelernt haben.
Der Vorteil ist, beim Kauf der Sonderedition beruhigt man gleichzeitig sein Spendergewissen. 25 Cent gehen an irgendeine Einrichtung, also 25 Cent extra zu den 55 Cent Porto. Die blaue Mauritius wird nicht dabei sein, für mich also bitte ohne Spende. Falls ich vor Ladenschluss drankommen sollte.

Seitdem ich es geschafft habe in einem indischen Postamt vier Postkarten zu verschicken, schüchtert mich das Warten nicht mehr ein. Meine Einstellung zum deutschen Beamtentum hat sich seitdem enorm verbessert. Allein die Tatsache, dass eine Schlange gebildet wird, stimmt mich zuversichtlich. Damit meinen Freunden auch in Zukunft Sätze wie: dann musst du mal sehen, wie die das in Indien handhaben, erspart bleiben, erzähle ich lieber hier einmalig von dieser Odyssee.

Insgesamt bin ich in Dehra Dun dreimal durch die Tür des Postamtes gegangen, nur um direkt wieder umzukehren. Zwar vermutete ich hinter den Menschentrauben einen besetzten Schalter, aber solange ich dort niemanden in die Augen sehen konnte, ließ ich es lieber bleiben mich anzudrängeln. Die in Indien üblichen Kassen, an denen sich ausschließlich nur Frauen anstellen dürfen, gab es in dem Amt nicht. Ich vermisste sie auch nicht. Das bringt sowieso nichts als Mann. Die Anzahl der Menschen wird nicht geringer, nur weil die Hälfte an einem eh geöffneten zweiten Schalter steht. Was wie eine tolle Serviceleistung klingt, hat einen ethnologischen Hintergrund. Gesonderte Kassen stehen in keiner Relation zu dem indischen Frauenbild. Ich weiß ja um die hohe Frauenquote unter meinen Lesern.

Bei meinem dritten Versuch hatte sich die Menschenmenge deutlich gelichtet. Briefmarken hatte ich mir bereits in Mumbai besorgt, ich brauchte nur noch einen Kugelschreiber um die Adressen niederzuschreiben und kompetente Hände, in die ich die Postkarten geben konnte. Gerade als ich an der Reihe war, heißt, ich mir genügend Platz mit den Ellbogen verschaffte, so dass der Beamte mich nicht mehr übersehen konnte, holte jener sein Lunchpaket unter dem Schreibtisch hervor und machte erstmal Mittagspause. Deshalb war es so verhältnismäßig leer, ich war in die Mittagspause geraten. Nachdem ich minutenlang mit offenem Mund den Leuten beim essen zusah, ging es weiter. Leider nicht mit mir. Ich gab meinen viel versprechenden Posten auf und entschloss einen der Kunden nach einem Stift zu fragen. Es saßen genug herum, die etwas notierten oder gar Vorort die Wartezeit nutzten, um ganze Briefe zu verfassen. Briefe oder besser Bekennerbriefe, wie mein von Vorurteilen belasteter erster und einziger Eindruck war. Meinen schweifenden Blick bemerkend, fragte mich ein Inder was ich suche. Ich zeigte ihm die Postkarten und deutete eine Schreibbewegung an. Pencil, yes Sir. Er wiederum deutete auf einen Schalter in der Ecke des Gebäudes, der den mit Abstand geringsten Andrang vorwies. Kein gutes Zeichen. Als ich dort nach einen Stift fragte, verschwand die Dame hinter dem Schalter in einen Nebenraum. Dass die keinen Stift holt, konnte ich mir denken.

Von meinem Nebenmann bekam ich die üblichen Seitenhiebe zu spüren, nichts Besonderes, bis ich merkte, die Hiebe waren seinen Schreibbewegungen geschuldet. Interessanterweise schrieb er die Adresse schräg in die Ecke des Umschlages verlaufend. Ich habe ja schon Probleme den Platz einzuschätzen, wenn ich normal untereinander schreibe. Er zog einen Strich und komplettierte das Hindi souverän mit Häkchen und Verzierungen, am Ende passte alles genau in die Ecke. Respekt. Danach gab er mir unaufgefordert seinen Stift. Ich notierte die Postleitzahlen aus dem Gedächtnis heraus, bedankte mich und ließ mir erklären, dass für das Ausland bestimmte Post in den Briefkasten, draußen am Eingangstor kommt. Der Wachmann zeigte mir auf Nachfrage und mehreren Handzeichen den richtigen Briefschlitz, der einzige rote. Ich kam mir nicht besonders weltmännisch vor, trotzdem denke ich, eine Stunde ist eine gute Zeit für vier Postkarten. Alle Karten sind übrigens angekommen, sogar die nach Hamburg, dessen Postleitzahl mir nicht mehr einfiel. Die angekündigten Briefe habe ich nicht versendet. Unter anderem weil ich nicht weiß was Briefumschlag auf Englisch heißt, außerdem hatte ich Hunger bekommen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Adventskalender Tür #15

„I want to be your Chrismas Tree“ Mein erster, eigener Weihnachtsbaum. Der Mann, der mir den Baum verkaufte, sagte, ich dürfe nicht rum erzählen was ich dafür bezahlt habe. Nur 30€. Ich war der erste Kunde und seine Chefin noch nicht mit der Kasse Vorort. Ein absolutes Schnäppchen, wie mir garantiert wurde, was ich direkt nach dem Kauf für eine Verkaufstrategie hielt. Der Mann kam mir verdächtig vor. Anstatt souveräner rüber zu kommen, verdächtige ich die Leute lieber meine Naivität ausnutzen zu wollen. Man kann ja soviel falsch machen beim Bäumekauf. Andere denken jetzt - beim Sägekauf, aber die eigenständige Beschaffung ist in der Stadt sehr schwierig, es sei denn man spekuliert an der Glühweinbude auf einen unbeobachteten Moment, um mit der Dekoration in die S-Bahn zu fliehen.

Ich habe mich für eine Blautanne entschieden. Der Verkäufer meinte, da gehen die Haustiere und Kinder nicht so gerne ran. Heißt im Jargon, der Baum piekt und nadelt. Aber immer noch besser als Kinder im Baum. In die Wohnung getragen und aus dem Netz befreit, offenbarte sich tatsächlich ein kleiner Schönheitsfehler. Die Spitze des Baumes ist eigentlich ein hochgebundener Ast. Dadurch gewinnt der Baum 30 Zentimeter an Höhe und versetzt ihn im Profil in eine kleine Schräglage. Ein Orthopäde hätte ihn vermutlich zurückgegeben, aber da ich kein Orthopäde bin, ganz im Gegenteil, macht ihn der Schönheitsfehler für mich nur sympathischer. Ich bin es ja gewohnt, dass Alles einen Haken hat, außer der Weihnachtsbaumschmuck von Nanu Nana. Da kommt womöglich der Name des Trödelladens her. Spätestens auf dem zweiten Blick denkt man: „Nanu Nana, da fehlt ja was“ oder „Nanu Nana, kaputt“. Die erste und einzige zerschellte Kugel ging übrigens auf mich.

Nachdem ich mich zweimal im Kreis gedreht hatte, improvisierten wir eine Halterung für die Kugeln, die den Charakter des Baumes gerecht wurde. Das Wir komplettierte Tanja mit ihrer Hilfe und Inspiration, weil sie so gerne im Internet ihren Namen liest und ein Gespür für „Dinge“ hat, zu denen mir nicht einmal ein passender Begriff einfällt. Und nun nana: der Baum!


Adventskalender Tür #14

Bei uns im Haus findet jedes Jahr vor Weihnachten eine Wichtelrunde statt. Zumindest seit meinem Einzug. Auch wenn es jetzt so klingt, meine Idee war das nicht. Ich dachte bei Wichteln zuerst an einen deutschen Abklatsch des irischen Volkssportes Zwergenwerfen. Zum Glück Googlete ich den Begriff, bevor ich Linus Füße zu fassen bekam. Seitenhiebe ist das Stichwort. In der Harald Schmidt Show war das Wichteln jahrelang Tradition, mit den dazu gehörigen Dankesbekundungen, die solche Geschenke mit sich bringen. Als Schmidt Fan der ersten Stunde kannte ich zugegebenermaßen den Begriff Wichteln schon vorher. Geschenke mit Herz und Verstand gab es bei unserem internen Wichteln ebenfalls. Ich habe da mal ein Foto von meiner Ausbeute gemacht. Als Beweis dafür, dass ich es noch nicht weiter verschenkt habe. Die Geschenke sind im Gegensatz zur Schmidt Show bei uns nicht Person bezogen. Es kann jeden treffen. Übrigens habe ich mich jedes Mal verplappert, welches Geschenk von mir ist, bevor es ausgepackt wurde. Das ist das gute Gewissen.

ein Plattenspieler und ein CD Regal