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Sonntag, 23. August 2015

Imke - Sonntag, den 02. August 2015

Heute ist es so weit und ich werde die Heimreise nach 1,5 Jahren antreten. Kommt mir immer noch total unreal vor! Ich habe dann noch schnell die restlichen Sachen in meinem Koffer verstaut bevor ich mich von Freunden, Bekannten und natürlich dem Hund verabschiedet habe und Dan und Daniel mich zum Flughafen nach Cairns gebracht haben.

Die Beiden sind noch mit in die Abflughalle gekommen; ein Abschieds-Cidre getrunken, was gegessen, letzte Zigarette geraucht und dann wurde auch schon zum zweiten Mal aufgerufen (dachte dort ist noch eine lange Schlange aber war das Gate daneben – ups).

Von Cairns aus ging es mit einem inländischen Flug nach Brisbane; ich hatte alles etwas eng geplant – hatte 2 Stunden nach Landung um zum Internationalen Flughafen zu kommen…das Gepäck hat 45 Minuten gebraucht um raus zu kommen…dann Taxi zum Internationalen genommen und gerade so eben -bevor die Gepäckangabe zu macht- angekommen – puh. Dann schnell durch die Kontrollen und schon ging es in den Flieger. Der Flug war komplett ausgebucht (daher hat der Herr am Schalter auch 20 Minuten gebraucht meine Fahrscheine auszudrucken…er sagte er müsste was hin und her buchen…Blödsinn! – die anderen hatten ja schon alle ihre ausgedruckten Sitzplätze).

Nun ging es mit Etihad weiter…wieder super Service und Essen und Trinken waren top (war mir neu, dass man auch für Wein und Bier nichts bezahlen muss?!?) – 13 Stunden Flug nach Abu Dhabi. Hab 2 Filme geschaut und probiert etwas zu schlafen was trotz Fensterplatz nicht wirklich machbar war (mein dämlicher Fuß und Arm ist andauernd eingeschlafen) – aber im nächsten Flieger von Abu Dhabi nach Frankfurt wird es hoffentlich besser klappen! Freue mich schon wahnsinnig auf meine Freunde und Familie daheim…bin jedoch auch etwas traurig darüber Australien zu verlassen…

Samstag, 22. August 2015

Imke - Samstag, den 01. August 2015



Meine Nervosität steigt – in ein paar Stunden schon springe ich aus dem Flieger! 

Connor wurde morgens von seinem Vater abgeholt, nach Frühstück usw. haben wir uns dann auf nach Innisfail gemacht (ca. 200 km entfernt).

Da wir richtig gut in der Zeit waren, sind wir noch bei einem Garagenverkauf angehalten und haben dort super günstig ein Aquarium für die Kaulquappen mit Sauerstoffpumpe ergattert (die Kaulquappen sehen aus wie Monster – sind ungefähr 13 cm lang und bekommen jetzt schon Beine…haben diese vor ein paar Monaten im Regenwald im Fluss eingefangen…es hat sich rausgestellt, dass diese Froschart nur in der Gegend existiert und in dem Kaulquappen Stadium für bis zu 2 Jahre verweilen kann – na super).

In Innisfail sind wir am Fallschirmsprungplatz immer noch etwas zu früh angekommen – es sollte dann losgehen wenn der Bus vorfährt mit den restlichen Leuten. Somit noch eben einen Abstecher zur Bäckerei gemacht (hab nichts runter bekommen) und daraufhin auf einer Grasfläche auf die Ankunft des Buses gewartet. Als er dann vorfuhr ging alles super schnell; ich wurde schon über Lautsprecher ausgerufen und sofort in die Ausrüstung gesteckt…hab gefragt ob ich noch eine Einweisung bekomme: „ja machen wir im Flieger“. In die Maschine eingestiegen und als alle rückwärts in einer Reihe saßen, ging es auch schon los. Meine Hände waren komplett verschwitzt und der Fallschirmspringer (mit dem ich den Tandemsprung machen sollte) hat noch Witze übers Abstürzen, Fallschirm nicht öffnen und meine viel zu große Ausrüstung gemacht…hat mich natürlich super entspannt!  Als wir 14.000 Fuß erreicht hatten, öffneten sie die Tür und ich konnte gar nicht so schnell gucken wie die Anderen raus gesprungen sind…dann sagte er „jetzt wir“ – meine letzten Worte waren „kann ich mir es noch anders überlegen?“…da meine Beine dann schon aus der Öffnung baumelten und er mit mir raus gesprungen ist, war das wohl ein nein. Das Gefühl im Bauch war beim Raussprung wie in der Achterbahn wenn es das erste Mal runter geht…haben dann im freien Fall noch diverse Drehungen gemacht…ich dachte, dass ich ersticken würde wenn es noch lange so weiter geht! Als sich dann der Fallschirm geöffnet hat war es super genial! Keine Geräusche – super Aussicht und nur ein flaues Gefühl im Magen wenn er uns wieder im Kreis gedreht hat und man dadurch in eine Schieflage geriet. Er hat mir auch die Lenkung überlassen – ich war jedoch zu schwach eine ganze Drehung hin zu bekommen;-). Landung hat super geklappt – war eine geniale Erfahrung und nachdem die Angst vergangen war/der Fallschirm sich geöffnet hatte, hat es auch echt Spaß gemacht…trotzdem „einmal und nie wieder“. 

Auf der Rückfahrt im Auto war mir total übel…glaub meine Innereien mussten sich erst einmal wieder sortieren! Sind daher noch zum Strand gefahren und ich habe mich für eine halbe Stunde hingelegt…hat auch echt was gebracht! Zwei Cassowarries sind noch an den Strand gekommen – war das zweite Mal in Australien dass ich diese in freier Natur gesehen habe (haben die Größe von einem Emu jedoch mit lustigem Hügel auf dem Kopf und mehr Farben).

Zuhause angekommen erst einmal das neue Aquarium gesäubert und mit Wasser befüllt um es über Nacht stehen zu lassen und zu sehen ob es nicht undicht ist.

Noch die letzten Sachen gewaschen, welche ich mit zurück nach Deutschland nehmen möchte (bei vielen Sachen ist es echt nicht leicht sich zu trennen) und zum Abschluss des letzten Abends in Australien noch eine Flasche Wein geöffnet.

Freitag, 21. August 2015

Imke - Freitag, den 31. Juli 2015

Da wir heute nach Cairns fahren (nächste wirkliche große Stadt in der Nähe – 100 km weiter östlich von uns) und wir ein straffes Programm haben, bin ich etwas früher als normal aufgestanden, um gleich -nachdem wir Daniel zur Schule gebracht haben- weiter fahren zu können (ich bevorzuge es am Morgen nicht ganz so in Eile sein zu müssen). Wir sind mit zwei Autos gefahren, da wir das Arbeitsauto in Cairns bei Toyota lassen wollten. Ab und zu genieße ich das alleinige Autofahren; Musik aufdrehen und mitsingen.

Kurzen Zwischenstopp in Mareeba eingelegt, um Daniels ferngesteuertes Auto beim Händler zur Reparatur/Kontrolle abzugeben (hoffe das nächste Mal können wir dann länger als 2 Minuten damit herumfahren) und noch einmal beim Gericht reingeschaut.

In Cairns angekommen sind wir zuerst bei der Auktion gewesen (haben dort in der Vergangenheit schon einiges günstig für die Mine ersteigern können – meistens Werkzeug aber die haben dort wirklich alles) – immer wieder lustig mit anzusehen und es ist immer wieder erstaunlich wie schnell die quatschen können! Da jedoch für uns nichts interessantes dabei war, sind wir auch schon nach einer halben Stunde verschwunden (ich hab nur ein paar neue Sandfliegenbisse „ersteigert“; „halten“ bis zu einer Woche;-) ). 

Nachdem wir das Arbeitsauto abgegeben haben, ging es weiter in die Souvenirläden um noch die letzten Mitbringsel zu besorgen… zum Glück -bis auf 2 Sachen- auch alles gefunden was ich noch haben wollte.

Da wir bei der Auktion nicht viel Zeit verbracht hatten, konnten wir noch schön beim Chinesen was Leckeres zum Essen besorgen.

Dan (mein Boss) hatte am Nachmittag noch einen Arzttermin…wie es denn immer so ist, dauert es anstatt der geplanten halben Stunde dann doch eine ganze Stunde. Hieß dann „Zeit rausholen bei der Rückfahrt“. Glücklicherweise (andernfalls wäre sein Führerschein wegen überhöhter Geschwindigkeit weg gewesen) musste Dan so dringend auf Toilette, dass wir in einer Kurve auf eine unbefestigte Straße eingebogen sind (immer noch extrem schnell aber schon von 80 auf ca. 50 abgebremst)…dabei haben wir fast einen Polizisten überfahren, welcher sich –mit seinem Radargerät- im Gebüsch versteckt hat. Vollbremsung hingelegt und Dan sprang aus dem Auto und sagte zu dem Polizisten „tut mir Leid…ich muss ganz dringend pinkeln – hast du Einwände wenn ich es hier mache?“…der Polizist war zum Glück locker drauf…oder noch unter Schock weil wir ihn fast umgefahren hätten;-)

Mit nur geringer Verspätung sind wir bei der Schule angekommen um Daniel und seinen Freund Connor (der blieb über Nacht) von der Schule abzuholen (hatten vorher abgesprochen, dass die Beiden im Sekretariat auf uns warten).

Die Jungs überredeten mich dann, mit ihnen noch kurz in die Stadt zu fahren und Süßigkeiten zu kaufen (ok – heute Ausnahmsweise) und sie kurz auf dem Spielplatz gehen zu lassen…ich bin auch immer zu nett;-)

Zuhause angekommen fing ich an ein paar Sachen von mir zu sortieren und schon einmal neben meinem Koffer zu platzieren (ich muss mich von so vielen Sachen verabschieden…30 kg ist weniger als man denkt…gerade wenn man einen Haufen Bergkristalle mit nach Hause bringen möchte!).
Der Hund hat auch schon draußen vor der Tür darauf gewartet, dass wir endlich zum Mountainbike-Track fahren…er braucht ja mindestens einmal am Tag seinen Auslauf (konnte mich jedoch nur für die kürzeste Strecke begeistern…aber besser als gar nicht). Bevor es wieder mit dem Auto nach Hause ging, konnte er noch eben mit einem anderen Hund spielen – jedoch nervt er die anderen Hunde immer so lange, bis diese extrem ärgerlich werden und ihn beißen wollen (er versteht dieses jedoch nicht und belästigt sie immer weiter).

Noch eben ins Büro gesetzt und danach Abendessen gekocht. Die beiden Jungs haben super gespielt – somit in Ruhe „the other woman“ schauen können (sehr lustiger Film)! Es hat mich dann doch ganz gut von meiner Nervosität abgelenkt…bin mir gerade wirklich nicht mehr sicher, ob ich mir den Fallschirmsprung Morgen richtig überlegt habe…glaube nicht!

Donnerstag, 20. August 2015

Imke - Donnertag, den 30. Juli 2015

Nach dem gewohnten Abläufen am Morgen und der Vollendung der Übersetzung (so ein geniales Gefühl es endlich fertig bekommen und verschickt zu haben!!!) bin ich mit einer Freundin zum nächsten Second-Hand-Laden gefahren (ihr Mann war zum Glück daheim; somit konnte ihr 2 jähriger Sohn zuhause bleiben…Tobi ist ein richtiges Terrorkind: schmeißt alles um sich, brüllt rum,…andernfalls wären es keine guten Voraussetzungen für einen entspannten Einkaufstrip gewesen). Ich liebe diesen Laden – wieder sooo viele Klamotten gefunden und fast alle für einen Dollar! Einen solchen Laden will ich in Deutschland auch noch finden! Dämlich nur, dass ich fast keinen Platz im Koffer habe für meine neu erworbenen Kleidungsstücke und ich schon viel zu viel von meinen anderen Sachen in Australien lassen muss…aber natürlich hat der Kaufrausch wieder Oberhand ergriffen.

Zuhause haben wir noch kurz weiter gequatscht/Kaffee getrunken bis ich dann zur Schule musste und sie auch wieder nach Hause. 

Danach bin ich mit Daniel zur BMX Strecke gefahren (eigentlich vorher noch zum Friseur, aber dieser hatte schon geschlossen – fand er natürlich super schlimm;-) )…jedoch mit seinem ferngesteuerten Auto; ziemlich cooles Teil – ist so schnell, dass es über die Hügel fliegt…das heißt, wenn die Batterie nicht defekt ist und nach 2 Minuten aufgibt…Pech gehabt (30 Minuten Autofahrt für 2 Minuten mit dem ferngesteuerten Auto rumfahren hat sich wirklich gelohnt).

Anschließend bin ich mit dem Hund zum Berg gefahren (ist gleich „um die Ecke“) – hab ihn die letzten 1,5 km neben dem Auto herlaufen lassen, damit er auch schön ausgepowert ist und danach das Auto unten am Berg abgestellt, um zu Fuß weiter zu gehen (ich muss mich ja auch ein bisschen bewegen). Gerade als wir auf der anderen Seite des Berges angekommen sind, muss der Hund etwas gesehen haben und ist wie ein Blitz davon gerannt. Hab ihn ca. 10 Minuten lang gerufen…ohne Erfolg. Ich hab schon leicht Panik bekommen und mich entschlossen das Auto zu holen und die Strecke damit abzufahren (er kommt eigentlich immer zurück wenn er die Hupe hört…ich war mir nur unsicher, ob ich mit dem Auto den steilen Weg meistern kann und nicht auf den losen Steinen abrutsche…ich denke ein Versuch ist es wert). Zum Glück war der Hund schon am Auto als ich den Berg runter marschierte – total erschöpft und einem Herzinfarkt nah. Er schleppte sich mir entgegen (hab natürlich mit ihm geschimpft…er wusste schon sofort, dass er Mist gebaut hat)…bei genauerer Betrachtung habe ich frische Blutspritzer an seiner Schnauze und an seinen Pfoten entdeckt…gar nicht gut…glücklicherweise stammt das Blut nicht von ihm (vermute Känguru – aber normalerweise können Hunde die nicht fangen, da diese zu wendig sind). Da ich mir diesem nicht sicher sein konnte, bin ich lieber schnell abgehauen (nicht dass er ein Tier von einem Farmer aus der näheren Umgebung erlegt hat). Verständlicherweise gab es zum Abendessen dann kein frisches Fleisch mehr für ihn!

Nach Abendbrot und Daniel zu seiner Mutter bringen war ich noch bis spät im Büro…wirklich klasse wenn man sich die Arbeitszeiten frei einteilen kann!

Mittwoch, 19. August 2015

Imke - Mittwoch, den 29. Juli 2015

Heute bin ich bereits ein bisschen eher als normal aufgestanden, da wir zur Mine gefahren sind. Diverse Getränke für den Tag vorbereitet (bei der Hitze, welche bei der Mine herrscht, sollte man einige Liter am Tag trinken), Hund „eingepackt“ und auf dem Weg Daniel bei der Schule abgesetzt und Postfach geleert.

Die Mine ist ungefähr 100 km entfernt – die Strecke ist jedoch nicht vergleichbar mit 100 km in Deutschland…wenn Dan (mein Boss) fährt, dann brauchen wir eine Stunde und die entgegenkommenden Autos kann man fast an einer Hand abzählen.

Auf dem Hinweg haben wir einen kurzen Halt bei unserem Freund dem Mango Farmer eingelegt (er hat uns noch getrocknete Mangos mitgegeben…super lecker! Die Mangos haben dann gerade so bis zur Mine überlebt), weiter zum Landbesitzer um ein paar Sachen mit ihm durchzusprechen (der Hund musste ins Auto verlagert werden, da deren Hunde ihn auffressen würden). Bei der Mine lag nicht viel an (die Investoren trödeln rum und haben noch nicht das Geld zusammen für die nächste Probebohrungsrunde)…nur die Kameras kontrolliert/SD Karten ausgetauscht (haben 5 Überwachungskameras auf dem Gelände verteilt) und die Dokumente im mobilen Bürocontainer aktualisiert. 

Auf dem Weg zurück nach Tolga sind wir am Damm angehalten um Bergkristalle aus dem Stein zu hacken (hatte die Stelle eine Weile zuvor schon entdeckt und wollte so viele wie möglich mit zurück nach Deutschland bringen).

Kurz beim Einkaufzentrum angehalten…mussten uns nun jedoch beeilen, da die Zeit schon wieder eng wurde und Schulende nahte…aber alles noch geklappt.

Mit Daniel noch für kurze Zeit mit den Fahrrädern im Garten rumgefahren (haben uns dort einen ganz coolen Track mit Sprüngen gebaut) und danach ab ins Büro.

Nach Abendessen, 10 Minuten Spiel und Daniel zu seiner Mutter bringen, habe ich mich auf das Sofa niedergelassen  und es mal endlich früh ins Bett geschafft…die Hitze bei der Mine macht mir immer noch zu schaffen – man sollte denken, dass sich der Körper nach einer Weile daran gewöhnt?!?

Dienstag, 18. August 2015

Imke - Dienstag, den 28. Juli 2015

Ok – heut wieder früh aufgestanden…ok 6:30 ist eigentlich noch eine ganz angenehme Zeit – kann mich da ja wirklich nicht beschweren! Um 7:00 Uhr wird Daniel hier immer von seiner Mutter auf dem Weg zu ihrer Arbeit abgesetzt – er ist nur über Nacht bei ihr (totaler Schwachsinn…aber das ist ein anderes Thema).

Über zur Morgenroutine (Kaffee & Nachrichten gucken & Zigaretten drehen).
Danach bin ich zum Postamt gefahren (in Australien haben fast alle ein Postfach; da es hier ja doch alles etwas weitläufiger ist, wird die Post in kleineren Gemeinden nicht bis zur Haustür gebracht) und Daniel bei der Schule abgesetzt.

Mich weiter der altertümlichen Übersetzung gewidmet…ok wird wohl doch nichts mit heute fertig werden aber ich habe ja noch bis zum Wochenende Zeit…dann geht es mit dem Flieger wieder zurück nach Deutschland…

Da das Wetter heute mal so richtig schön war (momentan ist es oftmals wärmer in Deutschland als hier!) habe ich mich spontan dazu entschlossen noch eben die Sonne zu genießen und den Ute (Arbeitsauto) zu waschen…schön mit MP3 Player in den Ohren und Mitsingen. Plötzlich, als ich mich umdrehte, stand ein Mann hinter mir…der Ärmste musste sich meinen schiefen Gesang wohl schon eine Weile anhören bevor ich ihn bemerkt hab ;). Der super Wachhund lag immer noch seelenruhig unter dem Wagen…er ist seiner Aufgabe richtig gerecht geworden! Der Mann wollte sich nur vorstellen und einen Termin für die nächste Woche absprechen um die Dachrinnen zu reinigen. Immer wieder beruhigend einen Hund zu haben (er wollte dann auch gleich mit dem Mann mitgehen).

Nach kurzem Zweifel dann doch den Fallschirmsprung für Samstag eingebucht (falls was passiert, dann ist es wenigstens am Ende – haha)…bisschen Bammel…bisschen ist gut…je mehr ich darüber nachdenke, bereue ich meine Entscheidung bereits, aber da muss ich jetzt durch;-).
Noch ein bisschen im Büro gearbeitet (hat ja auch Vorteile wenn man von Zuhause aus arbeiten kann) und später Daniel von der Schule abgeholt. Weiter mit den Kostenrechnung für die neue Goldmine und bevor es zu dunkel wurde (um 19:00 ist es hier schon immer stockdunkel) den Hund und mein Fahrrad ins Auto verfrachtet und zum Mountainbike-Track gefahren (ist nur 15 Minuten entfernt: haben die richtig genial aufgebaut; die kürzeste Strecke ist 5,5km lang aber man kann immer noch andere Strecken dazu nehmen wenn man noch Puste hat…insgesamt sind es fast 20 verschiedene Wege (in Sachen öffentliche/kostenlose Einrichtungen/Campingplätze/Nationalparks sind die Australier nicht zu toppen!). Heute habe ich jedoch nur die kurze Strecke ausgewählt, da ich etwas spät losgefahren bin. Kurz zuvor hatte es noch schön zu regnen angefangen und somit war ich komplett mit Matsch überseht als ich wieder beim Auto angekommen bin.

Wieder zuhause angekommen hatten wir noch den Landbesitzer der Miene zu Besuch (kamen gleichzeitig mit mir an)…zum Glück sind gerade die Farmer super locker drauf, so dass es auch kein Problem war, dass ich noch völlig mit Matsch übersät war…hatten uns dann natürlich nach draußen gesetzt;-).

Nach der ziemlich notwendigen Dusche dann schnell Essen gekocht (mit dem Kochen habe ich wirkliche Fortschritte gemacht…es ist zu mindestens genießbar), gegessen und nach unserem 10 minütigem Spiel hab ich Daniel nach Hause gebracht. Das Spiel ist ein Ritual von uns und darf auch keine Minute kürzer sein – da achtet er schon darauf ;-).

Später nach dem Horror Film „Freitag der 13.“ ins Bett gegangen… schon wieder verdammt spät geworden - Mist!

Montag, 17. August 2015

Imke - Montag, den 27. Juli 2015

Genial – Montagmorgen und keinen Wecker stellen. Normalerweise heißt es um 6:30 aufstehen, da Daniel dann von seiner Mutter vorbeigebracht wird, aber heute hat es zur Ausnahme seine Schwester übernommen und ihn um 8:00 direkt zur Schule gebracht. Daher bis 8:30 geschlafen (bisschen spät geworden die Nacht zuvor), nach zwei Kaffee und nachdem ich meinen täglichen Vorrat an Zigaretten gedreht habe (die Dreh-Maschine ist die beste Erfindung aller Zeiten…bevor mir Leute hier in Australien davon erzählt hatten, war ich kurz davor das Rauchen aufzugeben, da die normalen Zigaretten einfach viel zu teuer waren und ich ziemlich hoffnungslos mit dem Drehen in der Hand war), habe ich mich wieder an die Übersetzung für einen Freund in Albany gemacht (ups – dachte hätte es vor Monaten schon vollendet und abgeschickt…falsch gedacht). Ziemlich öde Übersetzung aus dem 19. Jahrhundert – glaube heut zutage würde man eingewiesen werden wenn man so einen Blödsinn von sich gibt!

Danach (natürlich nicht ganz vollendet aber Morgen sollte es dann geschafft sein) bin ich zu meiner eigentlichen Arbeit am Rechner übergegangen. Momentan nicht so schön, da Gerichtsangelegenheiten geklärt werden müssen und ziemlicher Stress herrscht – aber wird schon wieder.

Um 15:00 hole ich täglich Daniel (11 Jahre alt – Sohn von meinem Arbeitgeber) von der Schule ab – ist zum Glück nur 5 Minuten entfernt.
Wieder daheim angekommen habe ich mich dann gleich für einen Termin fertig gemacht…wir hatten uns mit einer Frau zum Essen in ihrer Kneipe verabredet um ein eventuell anstehendes neues Projekt zu besprechen (handelt sich um die Erschließung einer Goldmine – der Goldabbau soll so in der Art ablaufen wie man es im Fernsehen immer sieht). War ein super interessanter Abend und sie (Emma) wollte immer Deutsch mit mir sprechen (sie liebt die Schweiz und Deutschland und würde so gerne dort leben…pendelt momentan immer zwischen dort und Australien). 

Zuhause angekommen hab ich mich noch ein wenig mit dem Hund beschäftigt, die Sachen vom Termin durchgegangen/darüber beratschlagt und dann war auch der Montag wieder rum.
Glücklicherweise ist der Montag in Australien nie schlimm…noch nie hatte ich dort den Gedanken „shit – Morgen ist schon wieder Monat“…