Donnerstag, 16. Dezember 2010

Sechzehntes Türchen

Aus aktuellem Anlass zeige ich heute dieses Interview aus der Sendung 10 vor 11.
Ein Kumpel von mir ist vor kurzem, sagen wir vor circa acht Monaten, umgezogen und hat aufgrund der umständlich operierenden Behörden den Gang zum Bürger Service Center im Kalender ganz nach hinten verschoben. Für mich absolut verständlich. Nun sind acht Monate schon eine gewisse Zeit, das muss der Kumpel mit Sicherheit erklären. Lügen wäre an dieser Stelle ein Versuch wert. Der Vorwurf, die Volkszählungen bewusst verfälscht zu haben, steht bestimmt unter Strafe. Gefängnis oder Geld. Das ist nur das halbe Problem des Kumpels. Seit dem Umzug hält die GEZ sich mit Zahlungsaufforderungen zurück. Sie bleiben gar ganz aus. Von zahlreichen Studentenpartys kenne ich die wildesten Geschichten, wie die GEZ an das Geld ihrer Kunden kommen möchte. Penetrante Rentner werden losgeschickt, klingeln an den Haustüren und fragen unter einem perfiden Vorwand nach dem letzten Tatort. Eine falsche Antwort und schon wird einem die Tür eingetreten.

Wenn nun dieser Kumpel, von dem hier die Rede ist, seinen Wohnsitz ummeldet, wird die Bande vom Bürger Service Center sicherlich bei den GEZ Menschen petzen gehen… ist doch alles ein Verein. Seit Tagen grübele ich schon, was ich ihm raten könnte. Komm wir trinken erstmal einen, ging die letzten acht Monate gut, aber machen wir uns nichts vor, irgendwann muss der Schritt gemacht werden. Gerade letzte Woche erzählte er mir, wie er sich ausweisen musste um ein an ihn adressiertes Paket abzuholen. Viel gutes Zureden und ein leeres Verspechen waren nötig, bis er das Paket entgegennehmen durfte. Das ist doch kein Zustand.

„würde würde würde, wo bleibt denn da die Menschenwürde?“ Fred-Rusi Müller Gehlhorn liefert noch so einige andere gute Argumente die Zeche zu prellen.






Kommentare:

  1. Einfach sagen du bist Anfang des aktuellen Monats umgezogen? So hab ich es nach nem halben Jahr gemacht. Mietvertrag wollte keiner sehen.
    Und ab 2013 fällt die GEZ-Nerverei ja zum Glück ganz weg.

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  2. Ich werde berichten wie es dem Kumpel ergangen ist.

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