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Sonntag, 25. Mai 2014

Sonntag, den 4. Mai 2014 - Kyra



Viel zu schnell ging das Wochenende wieder rum und allgemein die Woche. Für nächste Woche nehme ich mir vor, es wieder ruhiger angehen zu lassen. Ich freu mich auch schon wieder auf mein Zuhause in Bremen. Aber morgen geht’s erst einmal nach Buenos Aires. Ich würde auch gerne nach Bremen, aber besser Buenos Aires als Teheran muss ich mir in Erinnerung rufen. Und dann freu ich mich- ich freu mich auf den Pool, auf ein leckeres Steak und auf ein bisschen Ruhe im Hotel. Obwohl Buenos Aires auch einiges zu bieten hat, vielleicht unternehme ich auch was... oder ich mach mal wieder ein bisschen Sport.

Samstag, 24. Mai 2014

Samstag, den 3. Mai 2014 - Kyra

Für heute habe ich mich mit N. zum brunchen verabredet. Er kommt auch aus Aachen und mit ihm habe ich meine Ausbildung gemacht. Also muss ich heute früh aufstehen. Es ist schön Ihn auch mal wieder zu sehen. Und dann geht’s wieder nach Frankfurt. Ich verabschiede mich von A. und wir wissen nicht wann wir uns das nächste mal sehen. Wie gut, dass es heutzutage so viele Möglichkeiten zum Austauschen gibt, aber dann passiert es doch zu wenig.

Ich fahre mit einer Flugbegleiter Freundin  zurück nach Wiesbaden und dann gehen wir noch mit S. ins Kino. Ein Treffen zu dritt ist auch immer schwierig, denn meistens muss immer einer fliegen, ja und ich wohn ja dann eigentlich auch in Bremen. Also gehe ich mit den beiden ins Kino obwohl ich viel lieber mal entspannen würde. Abends fahre ich in meine Stand-by Wohnung. Wie gut, dass ich mir am Donnerstag schon ein Zimmer reserviert habe, denn die restlichen sind nun alle belegt. Obwohl ich nur ca. 6 Nächte im Monat hier bin, mag ich diese Wohnung nicht. Aber für richtig frühe Flüge ist es schon praktischer.

Ich lese noch ein bisschen und schlaf dann endlich ein.

Freitag, 23. Mai 2014

Freitag, den 2. Mai 2014 - Kyra

A. hat ein Tempurbett, darin kann man perfekt schlafen, vor allem wenn man vorher wieder über 24 Std. wach war und die letzte Nacht viel Wein getrunken wurde. Wenn ich bei Ihr zu Besuch bin ist es immer sehr entspannt. Sie macht mir leckeren Latte Macchiato à la Barrista perfetto. Dann bleiben wir lange im Bett, quatschen viel und machen uns dann auf in die Aachener City. Wer noch nicht auf dem Kölner Dom war, sollte lieber mal den Aachener Dom besuchen. Das habe ich mir auch gedacht.

Abends fahren wir dann aber nach Köln. Nicht zum Dom hoch, aber so ähnlich. Wir helfen unserm Freund G. heute beim Umzug. Sachen schleppen ist schon scheiße, wir ziehen uns schnell aus der Situation mit der Erklärung des erhöhten Risikos eines Gebärmuttersturzes. Dann dürfen wir coole Ikea-Möbel aufbauen. M. ist übrigens auch zum Helfen gekommen. Dieses ist einer der Momente, die man planen muss damit man sich wenigstens für einen Abend sieht.

Spät wird es aber nicht mehr, schließlich bin ich auch nicht mehr die Jüngste und die letzten Nächte waren schon wieder lang genug, A. und Ich fahren wieder mit dem Zug nach Aachen. Und M. sehe ich dann erst in einer Woche wieder.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Donnerstag, den 1. Mai 2014 - Kyra

Es ist 5 Uhr morgens, wir sind gerade gelandet. Ich habe M. gestern schon gebeten mir eine Mitfahrgelegenheit nach Aachen zu besorgen. So etwas zu organisieren ist nämlich meist recht schwierig und teuer aus dem Ausland und M. kann das auch viel besser ;) Mir kam gestern die  spontane Idee, dass ich ja das Wochenende mal nach Aachen zu meiner Freundin A. fahren kann. Das letzte Mal ist schon wieder viel zu lange her. Also, wenn nicht jetzt, wann dann? Bis die Mitfahrgelegenheit kommt ist aber noch lange Zeit. Klar, um 5 Uhr morgens schläft die Welt noch. Also leg ich mich hier bei Lufthansa auch nochmal ins Bett.

Die Mitfahrgelegenheit war sehr mysteriös, aber das ist mir auch nicht mehr neu. Ich frag mich nur immer, wie ich die  Fahrer dann im Anschluss bewerten soll? Eigentlich hat ja alles geklappt und war pünktlich, aber Unfreundlichkeit könnte man ja auch bewerten. Immerhin musste ich nicht in der Mitte sitzen, das passiert mir, dank meiner Größe nämlich ständig.

A und ich  haben viel zu bequatschen, viel Wein zu trinken und ich habe die letzte Nacht mal wieder in der Luft durchgemacht, schrecklich anstrengende Passagiere gehabt und dann noch die Mitfahrgelegenheit... Heute schaffe ich nix mehr.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Mittwoch, den 30. April 2014 - Kyra

In so einem Kingsize Bett kann man sehr gut schlafen, gestern Nacht ist mir vor Müdigkeit gar nicht aufgefallen wie gemütlich es ist. Jetzt ist es schon wieder 9 Uhr morgens, ich habe also viel zu lange geschlafen. In Deutschland ist es ja schon 15 Uhr. Also Sport muss heute nochmal ausfallen, ich will schließlich nochmal in die Stadt gehen. S. ist auch schon wach, sehr gut. Wir entscheiden uns für einen Spaziergang und ein bisschen Sightseeing. Unser Hotel liegt direkt am „Freedom Walk“ , eine rot aufgemalte Linie die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei führt. Also gehen wir wie blöde Touris die Linie entlang. Ich mag Boston, die Stadt ist so unamerikanisch, nicht so weitläufig und nicht in diesem 0815 Schachbrettmuster. Aber WARUM sind alle Amerikaner immer so mega freundlich??? Das regt mich schon wieder mit meiner morgendlichen Muffelstimmung auf.

Wir sehen den Platz des „Boston Masacres“, die alte City Hall wo die „Boston Tea Party“ eskalierte, die alte Markthalle und den Stadtfriedhof. Das genügt dann auch für heute, schließlich werden wir heute noch 7 Stunden im Flugzeug hin und her gescheucht. Ich will aber unbedingt noch zu „Five Guys“, meinem absoluten Lieblingsburgerladen in den USA. Dieses Cheatessen habe ich schon lange eingeplant, also habe ich absolut kein schlechtes Gewissen. Wenn ich wieder zu hause bin kann ich eh viel besser sporten ;)

Ich lege mich im Hotelzimmer noch kurz hin und versuche dann meine ganzen Shopping Eroberungen in den Koffer zu packen. Jetzt geht’s wieder nach Hause.

Dienstag, 20. Mai 2014

Dienstag, den 29. April 2014 - Kyra


Die Nacht war zu kurz. Aber als erstes bin ich erleichtert wenn ich 4:30 Uhr auf dem Wecker sehe und denke: Zumindest habe ich nicht verschlafen. Sehr gut. Dann denke ich: Ich will wieder schlafen, auch das verfolgt mich. Aber ich habe mir abgewöhnt am Tag vorher früh ins Bett zu gehen, weil ich mich sonst ärgere, dass ich nicht schlafen kann. Das kann auch nicht gut sein für das Gemüt. Jetzt geht’s mit dem Zug 3 ½ Std nach Frankfurt und später nach Boston mit meiner Freundin S. Es kommt nicht oft vor, dass wir zusammen fliegen, aber manchmal schaffen wir es uns das einzuplanen. So lässt es sich immer leichter arbeiten. Meine Uniform ziehe ich erst später an, sonst hab ich auf der Zugfahrt keine Ruhe. Menschen denken nämlich ganz gerne, dass das schöne freundliche Lufthansa Gelb eigentlich die Farben der grummeligen Deutschen Bahn sind. Oder Sie sind einfach farbenblind oder unaufmerksam oder mutig- egal, auf jeden Fall bekommt man dann auch ganz gerne Beschwerden und Fragen um die Ohren geworfen. Also ganz in Zivil getarnt, versuche ich nun noch ein bisschen im Zug zu schlafen, damit ich die 7 Stunden später mit den 400 Passagieren an Bord auch überstehe.


So, heute ist noch Dienstag in Boston oder Mittwoch früh in Deutschland. Die Uhrzeiten verwirren mich immer. Manchmal gibt es so Tricks, da ist es in Los Angeles 9 Stunden früher, da kann ich dann einfach 3 Stunden auf meiner deutschen Uhr plus rechnen, dann habe ich die Los Angeles Zeit. Das ist einfacher als 9 Stunden minus wenn ich so übermüdet bin (ja es ist verwirrend). Wegen der Übermüdung bin ich immer ein bisschen dümmer. Dann findet man auf einmal in einer überdimensionalen amerikanischen Mall alles schön und kauft es. Am nächsten Tag mit ausgeschlafenen Augen sehe ich dann, dass ich wieder Opfer der amerikanischen Reizüberflutung  wurde und gestern den Fehlkauf des Jahrhunderts gemacht habe und dann muss ich mich nochmal schnell aufmachen um die Sachen umzutauschen bevor es wieder nach Deutschland geht. So ist es auch heute, ich gehe mit S. in die Mall und habe schwuppdiwupps 5 Tüten in der Hand. Manchmal hat man keine andere Wahl, wenn man morgen wieder nach Hause fliegt und unbedingt noch sein Lieblingsschampoo kaufen will und sowieso von Freunden und Familie eine Wunschliste aufgetragen bekommen hat.

Wir entscheiden uns in der Cheesecake Factory zu Essen, so richtig kitschig. Ich guck auf die Uhr und rechne mir ungefähr aus, dass es in Deutschland schon 3 Uhr morgens ist, also mitten in der Nacht und die fettigen Buffalo Wings bestimmt nicht in meine gesunde Ernährungsvorstellung passen. Naja gestern mit M. habe ich ja auch schon gecheatet, dann geht das heute auch. Morgen lege ich dann einfach eine Extra Stunde Sport im Hotel Fitnessstudio ein.

Die Wings mit der Blue Cheese Soße waren super lecker und der Oreo -Extreme Cheesecake zum Nachtisch ein Traum. Darauf kann man sich immer verlassen: Fast-food können die Amis.
Ich bin nun schon über 24 Stunden wach, ich falle ins Hotelbett und will nur schlafen.

Montag, 19. Mai 2014

Montag, den 28. April 2014 - Kyra


Heute konnte ich mich wieder um 7:30 aus dem Bett raffen um mit M. zu frühstücken. M. ist mein Freund und wir wohnen zusammen links der Weser. Meine Oma hat sich langsam daran gewöhnt und kommt sogar über den großen Fluss gefahren um uns in der nicht ganz so schicken Neustadt zu besuchen. Ich habe ihr erklärt, dass die Zeiten sich ändern und man heute hier wohnt. Naja, M. hat ein sehr organisiertes Leben, mit einem ganz normalen Beruf. Ich als Flugbegleiterin da eher nicht, deshalb versuche ich mich, immer wenn ich zu Hause bin, in das nine to five Muster von ihm einzuordnen und stehe halt um 7:30 Uhr pünktlich zum Frühstücken auf. In aller erster Linie mache ich das nur um mehr Punkte von meiner To Do Liste abhaken zu können. Zum sozialisieren bin ich nämlich noch viel zu müde um diese Uhrzeit. 


Heute stand wieder ziemlich viel auf meinem Plan. Davon lasse ich mich aber nicht mehr beeindrucken - meine To Do Liste wird immer länger statt kürzer. Aber auch heute war meine Müdigkeit wieder größer als alles andere und ich habe mich nach meinem Frühstück wieder ins Bett gelegt! Großer Faux-pas! Nunja und bis jetzt habe ich heute meine Steuererklärung angefangen, gewaschen,  ein bisschen rumgeputzt und Koffer gepackt. Jetzt bin ich allerdings schon spät dran und voller Freude: Gleich sehe ich meine liebe Freundin M., die heute von ihrem Spanien Aufenthalt wiederkommt, der gefühlte 100 Jahre ging. Tja auch als Flugbegleiterin schafft man es nicht immer seine Freunde in der Welt zu besuchen...