Freitag, 15. Oktober 2010

Exit through the Gift Shop

„Ich wollte einen Film machen, der für Streetart das bewirkt, was Karate Kid für den Kampfsport bewirkt hat. Aber wie sich herausstellt, haben wir einen Film gemacht, der für Streetart so viel getan hat wie Der weiße Hai für den Wassersport.“ Banksy

Da ich scheinbar der einzige Blogger bin, der den Banksy Film bereits im Kino gesehen hat, berichte ich mal in aller Kürze, was der Streifen so hergibt.

Der Film ist eine Dokumentation über Streetart. Als solche ist er jedenfalls geplant gewesen. Herausgekommen ist dabei ein Mitschnitt der Bewegung aus der Sicht des Franzosen Thierry Guetta. Hobbyfilmer und Familienvater und Cousin von Space Invader, seines Zeichens Streetart Künstler. Anfangs begleitet Guetta mitsamt der Kamera seinen Cousin auf die Straßen LAs. Daraufhin lernt er Shepard Fairey kennen, den Erfinder und Verbreiter von Obey und schlussendlich landet er bei dem derbsten der Szene: Banksy.

Banksy nutzt die Gunst des allgegenwärtigen Filmers, um der Kommerzialisierung des Genres entgegenzutreten und Streetart als die Kunstform zu repräsentieren, die es ursprünglich mal war. Ein netter Nebeneffekt ist es, dass die Künstler zum ersten Mal eine Reaktion auf ihre Arbeiten direkt aus der Bevölkerung bekommen. Während sie nach ihrem Schaffen stiften gehen, bleibt die Kamera vor Ort und steckt auch schon mal die Prügel dafür ein.
Um die Dokumentation in die richtigen Bahnen zu lenken, rät Banksy Guetta dazu, sich ebenfalls in Streetart zu versuchen. Was natürlich herrlich schief gehen muss. Oder auch nicht, wie man will.

Der Film ist ein dickes Ausrufezeichen für die Streetart Szene geworden. Alle Charaktere kommen unheimlich sympathisch rüber. Banksy scheint, trotz politischem Schwerpunkt in seinen Werken, ein sehr humorvoller Typ zu sein. Eine coole Sau, wie man so sagt. Dazu kommt die naive, etwas unbeholfene Art von Thierry Guetta, welche so manchen Lacher provoziert.

Die zum Teil großartigen Ideen der Künstler und dessen Umsetzung sind schlicht inspirierend. Allein der Umgang mit dem strittigen Gesetz oder die Herausforderung die Werke an möglichst spektakuläre Orte anzubringen, lässt in einem dieses Gefühl von „man kann alles schaffen, wenn man nur will“ keimen. Das passiert ganz ohne Kitsch, schließlich werden alle Bemühungen und Fehlschläge dokumentiert. Der Film hat sehr viel Witz und Charme und ich wette, jeder wird nach dem Kinobesuch mit der Kunstform Streetart etwas anfangen können. Für mich ein absolutes Highlight dieses Kinojahres. Ich werde mir die DVD holen, alleine deshalb, um sie an jeden zu verleihen. Das wäre dann meine zweite DVD.


Offizieller Kinostart ist am 21. Oktober. Tu es.



Donnerstag, 7. Oktober 2010

Fünf vor Dschungelcamp

"I remember when Cassius Clay flipped the script
Taking trips to Zimbabwe
Africans started calling the God Ali Bumbaye
It be the God stricken, God nutrition, lightly stricken" Busta Rhymes

Ratet mal wen ich gerade bei Burger King gesehen habe!
Falsch!
Ich sage es euch: Die Boxlegende Axel Schulz!
Doch!

Solche C-Prominenten spricht man ja schon alleine deshalb nicht an, weil sie gerne angesprochen werden. Warum sonst gehen sie zum Burger King? Doch nicht weil sie Hunger haben. Dann eher, weil sie selber gerne der Burger King wären.
Seine Fackelmann Mütze war auch dabei. Ob der die vertraglich immer tragen muss? Selbst beim… sagen wir… Duschen?

Kinder Wetten Dass…? und Rumble in the Altersheim sind meine beiden einzigen Erinnerungen an den aktiven Boxer Axel Schulz. Beim Kinder Wetten Dass…? war er logischerweise zugast. Der Vater eines Freundes zog den Fernsehstecker aus der Wand, weil er meinte, wir sollten uns nicht solche schrecklichen Vorbilder nehmen. Ich wusste damals nicht, wen er meinte: Axel Schulz oder Thomas Gottschalk. Rumble in the Altersheim ist meine persönliche Bezeichnung für den Kampf gegen den alterschwachen Foreman in Las Vegas, den Axel Schulz aufgrund übelster Schiebung nach Punkten verlor. Heute ist Foreman Multimillionär, aber nicht dank seiner Boxkünste, sondern wegen des Verkaufs seines George Foreman Kontaktgrills. Axel ist hingegen nur diese doofe Fackelmann Mütze geblieben.

Um die Tratschgelüste zu befriedigen: der hat ordentlich was weggemampft. Er ist schon bullig veranlagt, aber kleiner als ich. Im direkten Duell schätze ich die Chancen auf Fifty Fifty. Aber nur, weil ich gerade etwas gegessen hatte. Immer aufs schmierige Pommesmaul.

Das ist er. Wirklich.

Ein Foto von seiner Frontansicht, das meine Worte sicherlich etwas deutlicher unterstrichen hätte, habe ich nicht gemacht. Gelegenheit dazu gab es eh nur als er sich Servietten und einen Strohhalm holte. So was gehört sich auch nicht. Gerade beim Essen. Zudem strecke ich keinem Gorilla meinen Arm entgegen.

Es kam noch zu einem kleinen Disput zwischen mir und einem anderen Typen:

Und er so dann irgendwie: Ali!
Und ich so: Seine Mutter nannte ihn Axel und ich werde ihn Axel nennen und ich bin immernoch verdammt hungrig.
Und der Typ nur so: Oh welch ein Zufall, das bin ich nämlich auch.

Bleibt nur die Frage: Welches Kaufhaus wird denn eröffnet oder wessen Daumen soll gebrochen werden?

Dienstag, 5. Oktober 2010

Gutes tun

"Gutes tun, Gutes tun
Gutes tun ist gar nicht schwer
Man kann so viel Gutes tun
Zu Hause und im Kreisverkehr" Funny van Dannen

Die Leute fragen mich oft: „Thomas, Du erreichst doch mit deinem Blog theoretisch Millionen von Menschen, was trägst du eigentlich zur Verbesserung der Welt bei?"

Das ist eine gute Frage und soweit richtig. Mir ist auch bewusst, dass dies eine Menge Verantwortung mit sich bringt, die ich nicht weiter auf die leichte Schulter nehmen möchte. Wo kann ich den Hebel ansetzen, was kann ich für das Gemeinwohl aller, Bedeutsames leisten?

Mir ist nichts eingefallen. Unicef und der ganze andere Wichtigtuerkram erfüllen zweifellos ihren Zweck. Aber weder das Problem, noch die Auswirkungen, geschweige denn die Lösung erreichen mich in meinem Alltag, in meinem Denken. Ich möchte mich nicht faul zurücklehnen und mit plakativen Worten meinen Leser zu einem Gutmenschen erziehen. Rettet die Umwelt, bevor sie umfällt. Kondome nicht ins Klo, usw.
Alles Stammtischparolen, die nach den Wahlen zum beliebtesten Blogger schneller wieder vergessen sind, als der Ausgang des letzten FC Bayern Spiels. Ich möchte selbst anpacken, ich möchte voran gehen, um etwas nachhaltig zu bewegen. Schlussendlich wusste ich was zu tun ist.

Seit jeher glorifiziere ich in diesem Blog die Nützlichkeit und die angenehmen Begleiterscheinungen von Klischees. Eine Philosophie die mich davor bewart jeden auf den Boden spuckenden Idioten persönlich kennenlernen zu müssen. Irgendwo kommen Klischees ja her und es erfüllte mich immer mit Stolz, wenn als Ursprung diese, meine Adresse genannt wurde. Bisher! Es erreichen mich viele Leserbriefe von Personen, die sehr unter Vorurteilen zu leiden haben. Natürlich kann eine Doktorandin in weißen Stiefeln mit Absätzen stecken. Alles kein Problem.

Um wenigstens ein Vorurteil endgültig aus der Welt zu schaffen, habe ich mir am Wochenende mit zwei einem Edding meinen Penis schwarz angemalt. Ihr braucht mir nicht zu danken, Afrika.

Peace out!


Der Pointe wegen nachgeschoben:
“Ich könnte behaupten ich hätt nen riesigen Penis,
dankbar für jeden Tag wo das Vieh nicht am stehn is.” Dendemann

Sonntag, 3. Oktober 2010

Amsterdam

"And time is on your side
Its on your side now
Not pushing you down
And all around, no
It’s no cause for concern" Coldplay

Wenn man mit Menschen redet, die eine Metropole besucht haben, dann erzählen sie hauptsächlich von den positiven Aspekten und natürlich davon wie unheimlich toll, es gibt kaum ein anderes Adjektiv, es dort ist, ganz besonders im Vergleich zu hier. Das sind die ersten die weinen, wenn es im Urlaub mal regnet. Mit solchen langweiligen Ausführungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Ich finde es ja immer spannend zu sehen, ob die Städte dem überzogenen Bild, das man aus diversen Filmen kennt, standhalten können. Etwas unfair der Stadt gegenüber, aber die wollen es ja nicht anders. Gelesen, gesehen und gehört, habe ich schon viel über Amsterdam. Drogen, Nutten, Grachten, Anne Frank, Liberalismus, mit diesen Stichwörtern hältst du jeden Klischeekiffer den ganzen Abend am fabulieren.
Das waren alles keine Gründe für Martin und mich die Stadt zu besuchen.

Tatsächlich bezeichne ich unseren dreitägigen Aufenthalt als Urlaub. Was dagegen sprach, war die Buchung eines Achtzehnmann Zimmers in einem Hostel in der unmittelbaren Nähe des Rotlichtviertels. Was dafür Sprach, waren der angenehme Spätsommer und die Gelegenheit Silke, eine Freundin aus der bewegten Jugend, wieder zusehen. Martin und ich gingen grundsätzlich zu Fuß, schauten uns alles an, merkten uns nichts und tranken in willkürlich herbeigeschlenderten Bars Heineken Bier. Was willst du denn auch sonst machen? Für einen tieferen Eindruck reichte das allemal aus und das Wetter war, wie bereits erwähnt, ein milder Spätsommer. Der nächste Spätsommer, möchte nie der Spätsommer deines Lebens sein, was ihn so sympathisch macht.

Die Stadt

Amsterdam sieht genau so aus wie in dem Film Layer Cake. Die Stadt wird bis zur Stadtmitte hin von vier Flüssen umringt, genannt Grachten. Zudem verläuft ein Fluss gerade auf die Stadt zu. Was in der Theorie schon verwirrend klingt, verwandelt in der Praxis das Stadtbild zu einem Meer aus Brücken. Orientierung ist nicht gerade meine Stärke, ich würde sogar soweit gehen und Orientierungslosigkeit als meine größte Schwäche bezeichnen, neben dem Kopfballspiel, aber was Amsterdam angeht, muss ich mir wirklich keinen Vorwurf machen. Es sieht alles gleich aus. Die schmalen Häuserreihen erstrecken sich entlang der Grachten, hin zur nächsten Querstraße und da Amsterdam so klein ist, steht man plötzlich im falschen Stadtteil, ohne es bemerkt zu haben.

Laut Silke dauert in Amsterdam alles zehn Minuten, was sich bestätigt hat und wenn wir bei Zahlen bleiben wollen, kann man sagen, in Amsterdam kostet eine Stunde zehn Euro. Alles ist auf Tourismus ausgelegt. Es leben kaum Amsterdamer in Amsterdam, dementsprechend sind die Preise. Flaches Land, hohe Preise. Alkohol ist auf den Straßen nicht erlaubt, was die Basis für die vielen Bars und Restaurants darstellt. Unheimlich nervig empfand ich die ganzen Radfahrer. Die Stadt ist überfüllt davon. Ständig klingelt dich jemand aus dem Weg, nur damit du dem nächsten im Weg herum stehst. Die Radfahrer haben zwar stellenweise ihre eigenen Straßenverläufe, aber oft wird es unangenehm eng auf den Wegen. Radfahrer, die lautlosen Killer. Sowieso gibt es dort viel zu viele Menschen. Der Samstagmorgen waren die besten Stunden. Die Stadt war recht leer und nicht so bedrückend und schnelllebig. Man wurde gar nicht an den Tourismus erinnert. So könnte es immer sein.
Das berühmte Rotlichtviertel ist wie jedes Rotlichtviertel. Bei Nacht ansehnlich illuminiert und tagsüber von zwielichtigen jungendlichen mit Kapuzenpullis bevölkert.

Die Abende

Donnerstag trafen wir Silke in einem „etwas außerhalb der Stadt, weg vom Tourismus gelegenen“ Restaurant. Also zehn Minuten vom Stadtkern entfernt. Das Restaurant war nett und tatsächlich nicht überlaufen. Silke lebte sieben Jahre in London, ein Jahr in Amsterdam, aktuell in Wien und demnächst in Hamburg. Wer denkt bei diesen Stationen nicht zuerst an eine Karriere im Drogenhandel? Was sie in ihrem eigentlichen Beruf genau macht, ging mir jedenfalls nicht so richtig auf. Wir machten die obligatorischen Heute zu Früher Vergleiche, redeten über die Stadt und darüber was unsere ach so heiratsfähige Generation alles falsch macht. Besonders sie. Welche Frage einem Zwangsläufig beschäftigt, ist, warum sind die Frauen in Amsterdam alle so jung und, wie es Martin ausdrückte: scharf? Es muss am ganzen Radfahren liegen, was uns ein dicklicher Rikschafahrer später noch bestätigen sollte.
Falls ich mal dazu gezwungen sein sollte, an einem „Überall anders sind die Wiesen grüner“ Gespräch teilnehmen zu müssen, wird dies mein einziger Beitrag sein.
Ich könnte jetzt wirklich ins Detail gehen, aber weiter im Text…

Am Freitagabend stießen Silkes Bruder und dessen Kumpel, sowie Silkes Mitbewohnerin zu unserer Runde. Die beiden Jungs beantworteten uns auch gleich die oben gestellte Frage, was man denn  in Amsterdam sonst noch so machen könnte. Sie wollten Nutten schauen und Kiffen gehen. In den omnipräsenten Coffeshops darf kein Tabak konsumiert werden und vor der Ladentür kein Marihuana. Soweit der offizielle Teil. Gekifft wurde trotzdem in jeder Ecke. Es riecht ja gut, aber lähmt einen den Abend.
Christoph meinte, ungestreckt scheißt du dir bei diesem Hochgezüchteten Zeug direkt in die Hose. Davon mal ab, wer kommt denn zum kiffen nach Holland?

Martin: „Zum Glück haben die kein Extasy legalisiert, sonst kämst du in dem Achtzehnmann Zimmer gar nicht zum pennen.“

Ich hatte das Gefühl, Silke wollte mir mit der Location einen Gefallen tun. Wir gingen ins Rain. Eine Bar, die zu späterer Stunde zu einer Tanzbar umfunktioniert wurde. Nennen wir es Club. Es wurde R und B gespielt, später sogar richtige Rapmusik. Das Publikum bestand ausschließlich aus Schwarzen und uns Quotenweißen. Der Abend war wieder sehr angenehm, auch wenn Martin die Atmosphäre nicht zusagte und er uns nach dem ersten Bier in die Nacht verlies.

Eindruck

Einmal im Leben kann man Amsterdam besuchen. Gerade weil es für 29 Euro mit dem IC so bequem ist. Vom Prinzip her, hat sich Amsterdam einiges bei Disneyland abgeschaut und so sollte man seinen Aufenthalt auch planen und einschätzen. Das Sexmuseum ist nicht so überwältigend, wie es bei William Sutcliffe beschrieben wurde. Es wirkt eher wie das Hobby eines alten Perversen.
Es kommen noch ein paar Fotos und irgendwann mal ein Text über das Leben junger Globetrotter und weshalb das nie meins sein wird.

Martin

Silke

 Der Blick aus dem Zimmer

Gracht hinterm Hard Rock Cafe. 
Dort kann man gut sitzen, Bier 7,50€

Menschenmenge um Straßenkünstler

 Darth Vader vor den Bauarbeiten an dem Todesstern

Phallussymbol in der Innenstadt

 Hier gibt es englisches Frühstück

Diamonds are girls best friend

Die schmalste Gracht Amsterdams

Saß man selber in der Rikscha, 
nervten plötzlich die Fußgänger

laut, lustig, liberal

 So sieht es aus, wenn das flache Land aufhört
und Amsterdam beginnt

18 Betten, unisex, keine Steckdose

Donnerstag, 30. September 2010

Ist hier jemand der Reinsch heißt?

Der Gag würde in diesem Amt nicht funktionieren.


Wer es erklärt braucht, klickt auf das Video.


Traurig Traurig Traurig...

Donnerstag, 23. September 2010

Street Fighter - Round Two

Round One

"Everybody was kung-fu fighting
Those cats were fast as lightning
In fact it was a little bit frightning
But they fought with expert timing" Carl Douglas

Zumindest vom Boden aus betrachteten, sahen die Chancen auf eine faire Schlägerei ziemlich schlecht aus. Lunchmann, der die Situation vom weiten beobachtete und pfeilschnell analysierte, sprintete auf die Bande zu. Ich dachte noch, alles klar Jungs, da kommen 80 Kilo, im Nahkampf ausgebildetes Bundeswehrmaterial und gleichzeitig der A-Jugend Torschützenkönig auf euch zu gerannt. Für die Notrufnummer braucht ihr eure Telefonkarten oder Zähne ja eh nicht mehr.

Es muss an der unglücklichen Schrittfolge Lunchmanns gelegen haben, jedenfalls kann ich es mir nicht anders erklären, weshalb er stumpf in die parkende Faust von einem der größeren Schlägertypen rannte. Mittlerweile stand ich wieder, überreichte Marnie meine Jacke, als hätte ich gewußt was zu tun war, und befreite Lunchmann aus dem dilettantisch angesetzten Haltegriff des Schlägers. Das ganze würde ich heute gerne noch mal in Zeitlupe sehen, ich stelle mir das sehr heroisch vor. Übermut, du bist mein Freund.

Meine über die Jahre gesammelten Street Fighter II Kenntnisse halfen mir nicht besonders weiter. Den gefürchteten Backdoor Eye-Razor oder den Unterkantenfaustschlag sollte ich erst später in mein Repertoire der Kampfkünste aufnehmen. So bekam der Feigling spontan mein Knie in den Bauch und den Ellbogen auf den dargebotenen Rücken. Die Schläge haben gesessen, er hingegen lag. Auf dem Asphalt. Mündlich wurde die Geschichte mit dem Zusatz überliefert, ich hätte mir vor dem Move noch zweimal auf den Ellbogen geklopft. Wie ein Wrestler, der vom dritten Seil angeflogen kommt. Ich lasse das mal dahin gestellt...
Anstatt eines coolen Action-Spruches hörte ich nur ein LAUF von meinem Tag-Team Partner.

Die anderen fünf kamen auf uns zu gefetzt. In der direkten Umgebung des Kremls ist eine Polizeistation, bietet sich in der gefährlichen Gegend ja an. Lunch und ich machten die paar Meter zum Revier in Sekunden. Unser betrunkenes Geschwafel, dazu die blutigen Nasen haben die ungewöhnlich fetten Polizisten wohl zu dem Entschluss kommen lassen, wenn es eine Schlägerei zwischen Raudis gegeben hat und die eine Hälfte, die in Wirklichkeit nur ein Achtel war, schon mal hier ist, lösen wir das Problem doch ganz einfach indem wir sie einsperren. Natürlich machten wir uns Sorgen um Marnie und baten die Polizisten, in so fern sie ihre dicken Hintern noch aus den Schreibtischstühlen heraus bekämen, mal nachzuschauen, wo und ob sie überhaupt noch ist.

Kurz darauf betrat ein Streifenpolizist das Revier. Dabei hatte er Marnie, meine Jacke und den einen, den ich brutal niedergestreckt hatte. Es war sogar der kleine, der mir den mies verdeckten Schwinger erteilt hatte. Vendetta, du Größenwahnsinniger. Lunchmann, ich und der Geprügelte kamen in Einzelzellen. Um uns werde man sich später kümmern. Ein Standardsatz, den jeder Sheriff draufhaben sollte. Marnie wurde währenddessen verhört. Ihr glaubte man wohl eher als uns. Knast ist wie Diabetes, absolut kein Zuckerschlecken. Ich kam mir vor wie Martin Semmelrogge, betrunken, missverstanden und die beste Zeit hinter mir. Selbst der obligatorische Anruf wurde mir verwehrt.

Nach minutenlangem ausharren trudelte einer der beleibten Polizisten ein und hielt mir einen Promilletester entgegen. Nachdem ich gepustet hatte, vernahm ich aus der Zelle nebenan lautstark das Ergebnis von Lunchmann und kurz darauf dessen Jubelgeschrei. Verdammt, hat der Wikinger mich doch glatt um wenige nullkommairgendwas Promillepunkte geschlagen. Nach der Prozedur bekamen wir einen Zettel mit, den wir, zwecks Anzeigenerstattung, zu Hause ausfüllen und einschicken sollten. Auf diese Weise kommen vielleicht zehn Prozent der Anzeigen überhaupt wieder zur Sprache, schätzte ich.

Mittlerweile saß ein weiterer Typ mit Nasenbluten auf der Wartebank. Er wurde von fünf herbeistürmenden Typen über einen Jägerzaun geprügelt, während er auf sein Taxi wartete. So ein Weichei. Die Polizisten entließen den Schlägertypen, dessen Namen ich heute noch weiß, was sagt das über mich aus? und uns drei gemeinsam vor die Tür. Vorher durften wir wenigstens noch Opa Dieter anrufen.
Hätten wir gewollt, hätten wir dem Typen gleich vor Ort und Stelle eine Naht ziehen können, aber so waren wir nicht drauf. Den Polizisten war das sowieso egal, die hatten keinen Bock auf ihren Job und machten auch keinen Hehl daraus.

Am nächsten Tag bekam ich von meiner Mutter erst die Schuld und dann eine Telefonkarte geschenkt. Ich versteckte sie im Portemonnaie hinter dem gefälschten FBI Ausweis. Lunchmann erntete nur ein Kopfschütteln, aber wenigstens füllte seine Oma den Strafantrag für ihn aus. Wir haben das Ding zurückgeschickt mit dem Verzicht auf eine Anzeige.
Anzeigen sind der Feldzug der Geschlagenen und damit hatten wir rein gar nichts zu tun. Wir regeln so etwas auf der Straße.

Mittwoch, 22. September 2010

Street Fighter - Round One

"So kam 's, dass ich sass hinter schwedischen Gardinen, während sich die anderen ihr Geld mit Remischen verdienen." Dendemann

Auf ernste Themen habe ich zurzeit überhaupt keine Lust. Heute gibt es einen Text, den ich unbeirrt mit dem Label "Drinnen" versehen kann. Ich saß nämlich im Knast und habe noch nicht einmal jemanden mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Wie es dazu kam…

Vorweg, so aufrührerisch ist die Geschichte nicht. Sie ist nicht einmal lustig. Gefängnis ist kein Spaß Leute. Wer mal in einer Einzelzelle mit Mike Tyson gesessen hat, der weiß wovon ich schreibe. Ganz besonders wenn man unschuldig ist. Das Trauma sitzt so tief, mir fällt es sogar schwer mich über Kachelmann lustig zu machen, obwohl er es verdient hätte.

2001. Es begann wie jede niedergeschriebene Geschichte, die von einem Zwanzigjährigen handelt, in der Disco. Damals fuhren wir auf Grund mangelnder Alternativen zu häufig in die nächstgelegene Großraum Disco, ins Kreml. Wir haben es nie hinterfragt warum sich eine Disco nach dem Amtsitz des russischen Präsidenten benennt, Hauptsache der Wodka war billig. Um es erträglicher zu machen schlugen wir immer in großen Gruppen dort auf. Zwei Autos voll, Minimum. Wir waren dankbare Kunden für jeden Getränkehändler oder eben Discobetreiber. Wir machten keinen Ärger, sahen fantastisch aus, fanden uns mit vielen Dingen ab und schluckten ordentlich was weg. Die immer gleich verlaufenden Abende verschmelzen zwar in meiner Erinnerung, dennoch habe ich den Ablauf dieses speziellen Abends noch glasklar vor Augen.

Der Laden ging bereits in die letzte Runde, das Publikum war überschaubar. Lunchmann und ich waren die letzten beiden Verbliebenen, um nicht zu sagen Zurückgelassenen, aus unserer Anfangsformation. Der Grund war wohl Marnie, eine verzogene, also weggezogene, Freundin, die wir auf der Tanzfläche antrafen. Wir tanzten zusammen mit dem traurigen Rest der Partycrowd zu schlechter Musik entsprechend schlecht. Marnie war das einzige Mädchen auf der Tanzfläche, was natürlich von den Halbstarken, und außer Bauern und Halbstarke ging niemand ins Kreml, als Freifahrtschein zum anbändeln interpretiert wurde.
Klar, die bleibt wegen dir solange! Als es dann nur noch nervig wurde, stellte ich mich mit dem Kommentar: „verzieh dich, du Affe“ dazwischen. Der Diplomatenkönig in mir hatte wieder einmal zugeschlagen. Irgendwer meinte, ich solle den Spinner mal nicht so ernst nehmen, ist halt ein besoffenes Arschloch. Das leuchtete ein. Ich bin sowieso davon ausgegangen, dass nach der Ansage Ruhe ist, naiv wie ich war.

So weit, so langweilig. Nach Ladenschluss wollte Lunchmann seinen Opa Dieter anrufen. Zwecks Abholung. Handys waren für uns noch nicht erschwinglich, weshalb wir zur nächstgelegenen Telefonzelle gehen mussten. Es gab wohl nichts Nützlicheres und gleichzeitig uncooleres, das man in seinem Portemonnaie haben konnte, als eine Telefonkarte. Außer einem Behindertenausweis vielleicht, ok. Weder Lunchmann, noch Marnie, noch meine Wenigkeit hatten eine Telefonkarte dabei und der Münzfernsprecher ist brav dem Vormarsch der Kartentelefone gewichen, was uns vor ein Problem stellte.

In der Nähe der Telefonzelle standen die Halbstarken Truppe von der Tanzfläche. Sie waren zu sechst und ja, ich habe die herbei getrunkene Prahlerei berücksichtigt, also die Anzahl bereits durch zwei geteilt. Von denen hatte bestimmt jeder eine Telefonkarte bei sich. Ich dachte mir, mit denen haste dich ja vorhin schon so gut verstanden, da fragst du mal nach, ob die dir eine Telefonkarte gegen eine entsprechende Entschädigung kurz ausleihen könnten. Der kleinste von ihnen fand die Idee ebenfalls gut und griff energisch hinter sich, dorthin, wo ich sein Portemonnaie vermutete. Aber anstatt des erwarteten Portemonnaies, holte er eine Faust hervor. Meine Alkoholikerreflexe ließen kein Ausweichen zu. Der Schwinger traf mich zielsicher am Kinn.

Sollte es zu meiner ersten Schlägerei kommen? und könnte die Überschrift in einem kausalen Zusammenhang mit meinem Knastaufenthalt stehen? Dies und nichts sonst erfahrt ihr morgen ab 12:00 im zweiten Teil, wenn es heißt: der zweite Teil!

Montag, 20. September 2010

Stars & Stripes

Das Mixtape ist schon seit längerem online, aber zum Glück immer noch downloadable... da.
Die inoffiziellen Nachfolger von Led Zeppelin und die letzte Band bei der man von Weltruhm sprechen kann, The White Stripes, geben ihre Instrumentals für namhafte Rapper her. Was dabei herausgekommen ist, ist ein sehr guter Mix aus Rock und Rap, was, wie wir ja alle wissen, fast nie gelingt. Hier der Link.
Und das Beste: es ist Kostenlos! Wo hat man das noch in einer Welt, in der bei McDonalds die Klofrau 50 Cent von einem verlangt? Was hat die überhaupt für eine Daseinsberechtigung? Nötigung ist das! zahlt McDonalds seinen Angestellten nichts mehr? Oder gibt es einfach zu viele Mexikaner? Ach egal.



Der Künstler möchte auch genannt sein: Adrian Champion hat das feine Mixtape gemacht und uns rapperweise zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 16. September 2010

Kinderquatsch mit Deinem Lieblingsmenschen

"Klar versuch ich dir mit diesen Zeilen was zu sagen
Das Kribbeln das du spürst ist nur zum Teil der Bass im Magen
Jeder von uns hat so seine kleine Last zu tragen
Doch ich nehm mir einfach mal das Recht, meinen Spaß zu haben" Dendemann

Zeichentrickserien werden gewaltig unterschätzt. Besonders bei der Art von Mensch, der so schön angestrengt erwachsen ist. Viele Zeichentrickserien spielen sich auf einem Niveau ab, das Kinder gar nicht begreifen können. Sei es in Form von Anspielungen oder Humor, halt Dinge, die sich einem erst später erschließen. So etwa im Alter von 28 Jahren, als Beispiel. Oft sind Leute, die keine Zeichentrickserien schauen, beziehungsweise nie welche gesehen haben, auffällig humorlos. Gerade bei den Simpsons sind die Gags sehr alltagstauglich. Der Satz: „das ist ja wie bei den Simpsons, als…“ könnte jeder Alltagsituation vorausgehen. Wenn man die Einleitung weglässt und nur den Gag liefert, ist es sogar noch lustiger. Vorausgesetzt den übrigen Beteiligten ist das nicht zu albern oder wie sie auch sonst immer Zeichentrickserien fehl interpretieren.
Simpsons, Family Guy, American Dad, South Park oder Futurama sind mit Sicherheit nicht für das Kinderzimmer geschrieben worden. Selbst einem versierten Simpsons Schauer wie mir fallen heute noch Gags auf, die ich damals nicht begriffen hatte, weil ich mich noch nicht mit den parodierten Charakteren, Filmen oder Ereignissen beschäftigte.

Ich möchte hier jetzt niemanden mit der Kunstform des Zeichnens oder des Storytellings langweilen, nur soviel: die Argumente, das ist ja sauschlecht gezeichnet und das ergibt doch gar keinen Sinn, sind keine Argumente. Auf die Gefahr hin, dass ich es mir mit der Bildungselite verscherze, meine aktuellen Favoriten im TV sind:

Simpsons: Ein Evergreen, obwohl die neuen Folgen bei mir erstmal alt werden müssen, damit ich sie wirklich zu schätzen weiß.

Futurama: Es kommen bald neue Folgen und ich hoffe sie knüpfen wieder an die erste Staffel an, die noch sehr viele Lacher aus dem Zukunftsszenario holten.

South Park: dreht so langsam völlig ab. Die Botschaften und Anspielungen auf unsere Gesellschaft werden immer deutlicher und geschmacklich zumindest fraglich parodiert. Facebook, Emos, World of Warcraft, Boygroups, Irakkrieg usw., bei jedem Thema wird der perverse Hintergrund humoristisch bloßgelegt.

Family Guy: Es heißt ja Family Guy kupfert bei den Simpsons ab. South Park, wie die Simpsons themselves spielten bereits darauf an. Nicht schlimm in meinen Augen. Die Lacher sind zwar sehr Konstruiert, in Rückblenden und Erinnerungsstücken wird der Lacher zurechtgelegt und abgefeiert, dafür sind sie auch sehr treffsicher und eben saukomisch.

American Dad: Zielt mit der Komik einzig auf die USA und deren Way of Life, der sich geradezu anbietet verarscht zu werden. American Dad muss sich dem direkten Vergleich mit Family Guy stellen, wobei ersteres ziemlich abkackt. Wenige zündende Gags, alles sehr abgefahren und nichts Alltagtaugliches dabei.

Spongebob Schwammkopf: Einfach herrlich diese Idiotie. So ist Humor einfach nur charmant, unanstößig und harmlos unterhaltsam. Einige der Gags können Kinder niemals nachvollziehen und gerade diese dann in einem Rahmen wie der Welt von Bikini Bottom zu sehen, ist doppelt lustig. Das Beste an Spongebob ist die Figur des ständig mies gelaunten Thaddäus Tentakel. Sein ewiges Gemecker und Desinteresse an den Albernheiten von Spongie spiegelt eins zu eins den unheimlich erwachsenden Freejazzer und Zeichentrickgegner wieder, nimmt ihm die Argumentation vorweg und somit den Wind aus den Segeln. Ich durfte einmal miterleben, wie jemand Spongebob mit den Worten: was guckt ihr denn so einen Scheiß, verurteilte. Genau in diesem Moment hatte Thaddäus wieder einen seiner „Ich mache bei diesem Scheiße nicht mit“- Auftritte. Und wer bemerkte diese Ironie nicht? Wir haben den humorlosen Jemand danach aber trotzdem bei unseren Oberwasserabenteuer mitmachen lassen. Ganz nach dem Motto: sei doch nicht immer so eine mürrische Miesmuschel.

Naruto Shippuuden: Ist nicht lustig, dafür aber mit Ninjas und viel Pathos. Es wird eine gute Story erzählt. Davon bin ich eh immer Fan gewesen. Sei es Dragon Ball Z, Avatar - Herr der Elemente oder Final Fantasy 7, eine gut erzählte Geschichte macht die Standbilder wie in den Manga Vorlagen wieder wett. Dass nicht alles von pädagogischem Wert ist was da erzählt und gezeigt wird, ist mir bewusst. Es geht immer nur um die Unterhaltung und die ist gegeben. Und so kommen wir zu meiner derzeitigen Lieblingsserie…

Phineas und Ferb: Ähnlich wie bei Spongebob, ist der Serie bewusst was sie da fabriziert und lässt selten eine Gelegenheit aus sich selbst zu parodieren. Es gibt in jeder Folge zwei Handlungsstränge, die sich am Ende wie durch Zufall kreuzen. Noch nie habe ich soviel unerwartete Gags gesehen oder eine gelungenere Persiflage auf den Kampf von, ok, Gut gegen, naja, Böse. Vieles von dem Quatsch der geschieht wird von den Figuren hinterfragt, nur um gleich wieder verworfen zu werden. Der Witz erreicht einen manchmal über mehrere Ecken. Anschauen! Der Klamauk läuft auf SuperRTL so um 19 Uhr rum. Und keine Angst, auf dem Managerseminar wird Niemand erfahren, dass ihr so etwas guckt oder Sinn für Humor habt oder allgemein offen für umstrittene Dinge seid.

Leider nicht mehr im Programm: Invader Zim. Totaler Mindfuck, sehr unterhaltsam. Nur was für Fortgeschrittene.

Freitag, 10. September 2010

Heiß die Segel!

„Morgen morgen morgen fängt erst morgen an
Sorgen Sorgen Sorgen hat doch Jedermann
warum denkst du deine, sind wichtiger als meine?“ Joachim Deutschland

In zwei Wochen ist hundertprozentig mein neuer PC im Hause. Beim Umzug ist der Schreibtisch in der alten Heimat zurückgeblieben und kam erst Monate später im zweiten Anlauf hinterher. Mit dem Eintreffen des Schreibtisches wollte ich anfangen meine Zukunft zu sondieren. Das geht vom Schreibtisch aus ziemlich gut. Man ist unabgelenkt von jeglichen Faxen um einen herum, zudem ist es eine tolle Gelegenheit Konzeptalben mal wieder von Seite A bis D durchzuhören. Jetzt steht der Schreibtisch in der neuen Wohnung und als wäre es ein Omen, geht der Laptop kaputt. So ganz ohne Fremdeinwirkung. Nun muss ein neuer her. Dem Konzept treu, ein Desktop PC mit einigen Unterhaltungsqualitäten, wie zum Beispiel einer akzeptablen Grafikkarte. Das optimale Gerät ist bereits gefunden und wird nächste Woche bestellt.

Das selbsternannte Ziel liegt darin am Ende des Jahres zu wissen in welche Richtung es mit mir weitergeht. Die Handlungsoptionen lasse ich mir offen, die großen Jungs müssen mich nur mitspielen lassen. Interessen filtern, Möglichkeiten erkunden, Bewerbungen schreiben, Bewerbungen versenden. Es ist wahr, eMails sind unverbindlich, was auch überhebliche Fehltritte rechtfertigt.

Welche Stadt, welches Land, welcher Fluss, welcher Beruf oder welches Studium… Gedanken, die seit geraumer Zeit gleichzusetzen sind mit Sorgen, mache ich mir viele.
Ich wundere mich über die ständigen Umfrageergebnisse zu dem Gemütszustand der Deutschen. 80 Prozent machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Niemand hat Vertrauen in die Konjunktur, dem Staat oder dem netten Gemüsehändler von Nebenan. Das muss man sich mal vorstellen. Diese Zahl existiert für mich nur auf den Tortendiagrammen bei den Tagesthemen. Kann mir doch keiner erzählen, dass Sorgen so wie die Menschen auf den Straßen aussehen. Auch meine Sorgen sind lediglich Wichtigtuerei. Es fühlt sich schlicht verantwortungsbewusst an, überhaupt welche zu haben.