Posts mit dem Label Martin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Martin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 25. Mai 2014

Sonntag, den 4. Mai 2014 - Martin

Gegen Mittag bin ich das erste Mal wach und mir fällt irgendwann wieder ein, dass mein Portemonnaie seit gestern weg ist. Dazu noch fiese Kopfschmerzen. So sollte kein Tag beginnen. Naja, lässt sich jetzt auch nicht mehr ändern. Also bis abends weiter pennen und Fußball verpassen. Gegen 18Uhr rufe ich bei der Polizei in Bremen an, ob etwas abgegeben wurde. Wurde es natürlich nicht aber zumindest hatten die auch keine Anzeige für mich vorliegen. Darum buche ich den Anruf als Erfolg ab.

Das Einschlafen funktioniert abends natürlich kein Stück. Ich habe keine Ahnung wie ich den morgigen Arbeitstag schaffen soll. Zum Glück endet die gemeinsame Gegenwart hier und nach Sonntag ist einfach vorbei.

Samstag, 24. Mai 2014

Samstag, den 3. Mai 2014 - Martin

Nach dem Aufstehen gegen 9Uhr und Frühstück, mache ich die Bude sauber. Geht recht schnell die größten Schandflecke zu vertuschen oder sogar zu beseitigen. Dabei kommt mir zugute, dass ich kein Perfektionist bin. In einer 4er WG und dann auch noch in unserer Besetzung das Haus komplett sauber und aufgeräumt zu halten, ist eh ein Kampf gegen Windmühlen. Daher haben wir in der Beziehung frühzeitig das Handtuch geschmissen. Unordnung stört mich nicht groß, ich muss nur alles immer schnell finden.

Nach der Pause gestern geht es heute wieder aufs Rad. Mein Mitbewohner Paco kommt mit. Er ist erst dieses Jahr mit dem Rennradfahren angefangen und schlägt sich dafür sehr gut. Langsam kann ich sowieso immer mehr Freunde davon überzeugen. Vielleicht suchen die auch nur eine Ausrede für Ihre Medikamentenabhängigkeit. Das Timing ist heute perfekt. Nachdem wir wieder da sind, bleibt noch locker genug Zeit zum Duschen, Bier kaufen usw. Und trotzdem nicht zu viel, dass es vor dem Anstoß noch mal langweilig wird.

Heise, Brosche, Andre, Markus und Tewes sind zum Fußball gucken hier. Seit langer Zeit gibt es mal wieder Weizen. Eine feine Sache, wenn man mit dem Anstoß im Nacken im Getränkemarkt nicht hektisch das Falsche erwischt (Kristallklar, oder Alkfrei). Im Laufe der Zeit hat sich bei Weizen und Fußball folgende Regel gezeigt: 4 Weizen = normales Spiel,  5 Weizen = sehr solides Spiel, 6 Weizen = sehr selten, da muss alles passen. Von der eigenen Tagesform bis zum Ergebnis. Dortmund gewinnt heute das letzte, unbedeutende Heimspiel der Saison und ich bin auch ganz gut dabei. Meine, es wurde ein 4,5 Weizen Spiel.

Auf jeden Fall was worauf man aufbauen kann, denken wir uns und fahren mit dem Zug um 19Uhr nach Bremen. Andre, Paco, Heise, Markus und ich sind am Start. Eine gute Truppe. Zuerst geht es ins Paddys und auch die Letzten verabschieden sich schnell von dem Gedanken evtl. den letzten Zug am Samstag zu nehmen. Wie es so kommen muss, artet der Abend ziemlich aus und meine Erinnerung ist sehr lückenhaft. Mehr eine Diashow als ein Film. Dias können zum Glück nicht reißen.
Es lief in etwa so ab:

Paddys (sehr gut, Kurze haben uns gekillt)
Taxi zur Lila Eule (nicht so gut, weil nicht reingekommen wegen offensichtlichem Suff)
In irgendeiner Bar gewesen (evtl. auch ganz gut)
Klopperei (gut, weil gewonnen)
Portemonnaie verloren (überhaupt nicht gut, weil alles weg)
Morgens mit Zug zurück (wieder gut, weil der Schaffner mich nicht wach bekommen hat)

Freitag, 23. Mai 2014

Freitag, den 2. Mai 2014 - Martin



Ein sehr komischer Freitag. Fühlt sich an wie Montag, ist jedoch Freitag. Ich steige verwirrt aus dem Bett und denke es ist Mittwoch. Vermutlich bin ich darum bei der Arbeit nicht so recht motiviert und schaffe auch nicht ganz viel. Da passt es gut, dass eh nicht viel los ist und alles rund läuft. Bislang sind in der neuen Montage noch keine Fehler aufgetreten. Also ist am Ende noch kein Opel oder Dacia heraus gekommen.

Highlight des Tages ist das Beenden des Rasenmähens von Mittwoch. Denke das sagt schon einiges über diesen Freitag aus. Meine Unmotiviertheit von der Arbeit setzt sich nach Feierabend nahtlos fort. Ein paar Freunde wollen Grillen und Heise fragt an ob er im Anschluss hier pennen kann. Ich sage sicherheitshalber beides ab und lese noch Oldtimer-Zeitschriften.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Donnerstag, den 1. Mai 2014 - Martin

Mein Plan am Feiertag lange zu schlafen kollidiert mit dem Plan meines Mitbewohners um 6 Uhr stinkbesoffen und klingelnd vor der Tür zu stehen. Um die Freude perfekt zu machen, hat er noch einen nicht minder besoffenen Kumpel dabei. Wenn ich nüchtern bin gehen mir Besoffene tierisch auf den Sack. Könnte nie Taxifahrer am Wochenende sein. In meinem Zimmer höre leider vieles von unten, da die Tür nicht die Beste ist. Eher ein Vorhang aus Holz was die Geräuschdämmung angeht. Nachdem ich zuerst überhaupt nicht erfreut war geweckt zu werden und das einer auch noch meinte zu mir ins Bett krabbeln zu müssen um mir was zu erzählen, wurde es doch noch ganz lustig. P. wollte sich irgendwann durch einen kleinen Stunt für die Störung entschuldigen und ist in Jack Ass-Art in unsere Hecke gesprungen. Immerhin was…

Der Regen lässt lange keine Radtour zu und darum entschließe ich mich Mutter zu besuchen und Wäsche zu machen. Ich hänge die Wäsche vorbildlich auf und nehme nicht den Wäschetrockner, was uns eine Menge Geld spart. Ein gutes, aber in erster Linie uraltes Gerät mit gigantischem Stromverbrauch. Solange wir den noch haben, können die verbliebenen Atomkraftwerke wohl nicht vom Netz.

Das Wetter wird nachmittags doch noch besser und ich drehe mit meinem Kumpel Matze eine kleine Runde. Matze hat richtig Dampf in den Beinen, aber heute lassen wir es ruhig angehen. Die Straßen sind noch nasser als gedacht was einem mangels Schutzblechen eine schöne Dreckdusche von unten beschert.  Wieder angekommen schraube ich noch ein wenig an dem Rad, mit dem ich heute unterwegs war. Die Schaltung zickt noch leicht rum. Mehr als ein halbwegs brauchbarer Kompromiss kommt bei meinem Geschraube allerdings nicht rum.

Mein kochender Mitbewohner Tobi ist seit gestern zum Angeln auf Fehmarn, was mich dazu zwingt einen Döner zu holen, bevor es ins Bett geht.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Mittwoch, den 30. April 2014 - Martin

Da mein Kollege mit dem ich normal eine Fahrgemeinschaft hab, heute selber fährt schaffe ich es erst um kurz vor 9 bei der Arbeit zu sein. Kaum ist der Druck früh aufstehen zu müssen weg, wird es auch nichts. Dank Gleitzeit ist das aber meistens egal.

Der Arbeitstag verläuft unspektakulär. Wir lassen einige Flächen räumen um Platz für neue Montage Sets zu schaffen und machen noch ein Paar Restarbeiten. Gegen Mittag wird das neue Konzept zur Bandversorgung vorgeführt. Nennt sich Supermarkt und beinhaltet meiner Meinung nach zu viele Handlingschritte. Vielleicht habe ich den tieferen Sinn aber auch noch nicht verstanden.
Nach Feierabend geht es heute nicht aufs Rennrad. Die Beine waren bei der gestrigen Tour recht schwer und es ist Zeit für eine Pause. Die Tour gestern war eh nicht gut. War im Landkreis Verden unterwegs und die stehen da auf Betonplatten Radwege mit möglichst großen Fugen zwischen den Betonplatten. Sehr ungeeignet für die schmalen, harten Reifen.

Ich nutze die Zeit um den Rasen zu mähen. Ich steh auf Rasen mähen und es ist auch meine Aufgabe hier. Mit der Aufgabe bin ich super davon gekommen. Macht Spaß, ist draußen und ein Motor röhrt dabei. Und das halbe Jahr ist es gar nicht. Wenn man das z.B. mit Kochen vergleicht, was Tobis Aufgabe ist. Leider schaffe ich nur ein Drittel des Rasens, da der Regen kommt.
Also rein und paar Sachen am PC erledigen. Das immer wieder abkackende LTE-Internet muss gekündigt werden und mich würde mal interessieren wie viele Punkte ich in Flensburg nach dem neuen System hab. Hatte nach dem alten System mal 10, hab mich aber in der letzten Zeit ganz gut benommen und hoffe, dsas alle weg sind. Leider macht der Drucker Ärger und ich kann nichts ausdrucken.  Der Drucker fliegt nur Dank des Fliegengitters nicht aus dem Fenster.

Ich reaktiviere die Facebook-Gruppe für den diesjährigen Biermarathon. Wir müssen zuerst einen Termin finden an dem es den meisten passt weil sie nicht schon woanders zum Bier abpumpen sind. Ich werde dieses Jahr wieder auf die Schnelltrinkkünste meines langjährigen Partners Thomas Heise setzen.

Da ich keine rechte Lust habe heute was zu starten und morgen für eine längere Ausfahrt fit sein will, nutze ich den Abend um an den Fahrrädern zu schrauben und fehlende Teile zu bestellen. Ebay hat alles da, nur gibt es nirgendwo mehr Schuhplatten für meine Pedale, nur weil sie seit 12 Jahren nicht mehr gebaut werden. Überall steht nur der Tipp, dass man sich rechtzeitig einen Vorrat an Schuhplatten hätte zulegen sollen. Jetzt müssen doch neue her, obwohl die alten noch super funktionieren. Setze eh beim Rennrad auf alte Teile. Im Gegensatz zur Gruppe der zur optisch schnellen Rennradfahrer. Das neueste und beste Material aber nichts in den Beinen. Macht besonders Spaß diese Leute am Berg mit einem 15 Jahre alten Mittelklasserad stehen zu lassen.

Dienstag, 20. Mai 2014

Dienstag, den 29. April 2014 - Martin

Es geht mit den Schulungen weiter und bislang waren noch keine Klugscheißer dabei, die Glauben sie hätten den Wagen im Grunde mitkonstruiert und wissen daher eh schon alles. Scheitern zu meiner Belustigung dann aber meist an Schraube Nr.1.

Ich bin kein Freund des Dienstages. Da ist einfach nichts. Ziemlich in der Mitte tut er sich in keiner Disziplin besonders hervor. Füllt halt sie Woche auf, um am Ende auf 7 Tage zu kommen.
Einziges Dienstags-Highlight ist die Champions League. Und heute steht ein richtiges Highlight an. Bayern gegen Real. Ich bin jeher Anhänger von Borussia Dortmund und drücke heute den Bayern die Daumen. Solange es nicht Schalke ist, bin ich international für die Deutschen Teams. Bei Schalke geht das beim besten Willen nicht. Aber meist hat sich das bei denen ja eh immer kurz nach der Vorrunde erledigt. Für Bayern verläuft es nicht optimal und es steht schnell 0-2. 

Zum Fußball kommen oft Kumpels zu uns. Der Kühlschrank im Wohnzimmer hat eine gewisse Anziehungskraft. Sogar Vater kam heute auf ein Bier vorbei. Es ist bei uns auch ideal zum Fußball gucken. Das Wohnzimmer hat sich seinen Kneipencharakter bewahrt und laut sein ist auch immer drin. Ich bewohne mit 3 Mitbewohner (Tobi, Paco, Contya) ein Haus in Hämelhausen. Die Nachbarn hören uns nicht und wir haben genug Platz. Dazu ist es noch billig und ein wenig runter gerockt. Also genau das richtige.

Im Laufe des Tages wird mir noch meine Mütze zurück gebracht, die ich beim Osterfeuer verloren habe. Hoffe meine Hose wird mir im Laufe der Woche auch noch zugeschickt.

Montag, 19. Mai 2014

Montag, den 28. April 2014 - Martin

Die Woche beginnt scheiß früh und recht ungewöhnlich. Da wir unbedingt um 6Uhr in der Firma sein sollen (was sich noch als völlig unnötig herausstellt) muss ich um 4.30Uhr aufstehen. Dem einstündigen Arbeitsweg sei Dank. Da das Wochenende mal nicht komplett aus dem Ruder gelaufen ist, bin ich erstaunlich fit. Ich kann Farben erkennen und komme ohne größere Probleme aus dem Bett.

Bei der Arbeit stehen Schulungen an. Ich muss den Mitarbeitern beibringen wie man Teile des Cockpits richtig verschraubt. Das Coupe der C-Klasse ist in eine andere Halle gezogen, deshalb ändert sich was im Ablauf und wir müssen das Cockpit montieren. Schulungen sind ok, nur muss man den ganzen Tag das Gleiche erzählen. Hab schon überlegt es zur Abwechslung immer anders zu erzählen. Was da wohl für Autos bei rauskommen würden?

Ich mache recht früh Feierabend und schwinge mich aufs Rennrad. Wir waren gestern beim Fußball in Duddenhausen und sind auf dem Rückweg eine radtaugliche Strecke gefahren. Die will ich heute testen. Sie stellt sich als ganz gut heraus. Gut ausgebaute Wege zwischen Feldern und keine Rentner die unvermittelt und nichts raffend aus Einfahrten gefahren kommen und versuchen junge Männer vom Rennrad zu rammen.

Hat wirklich was an einem Montag so fit zu sein. Ansonsten geht es montags nach der Arbeit meist ins Sauerstoffzelt oder so, aber bestimmt nicht aufs Rad.
Seit ein paar Tagen werden wir von einem Nazi-Vogel terrorisiert, der immer gegen die Autos und Scheiben springt. Und da Vögel recht schwer zu fangen sind, muss ich die Woche noch ein Luftgewehr auftreiben, um dem Spuk ein Ende zu setzen.