Mittwoch, 21. November 2012

Mittwoch, den 31. Oktober 2012 - Silke



Dank 3-4 Betäubungsspritzen, die mir der Zahnarzt meines Vertrauens innerhalb von 4 Stunden verabreicht hat, fühle ich mich auch jetzt noch 3 Stunden danach – nun ja, high. Oder so, wie ich es mir vorstelle, high zu sein (da gibt es selbstverständlich keinen direkten Vergleich, auf den ich hier zurückgreifen könnte).

Ich mag meinen Zahnarzt sehr gerne. Er bedankt sich immer bei mir für die grundsätzlich immer lange Wartezeit und es ist immer interessant, den Gesprächen zwischen ihm und seinen Zahnarzthelferinnen zu lauschen. So weiß ich mittlerweile, dass er mindestens eine Affäre (mit der osteuropäischen Kollegin, die aussieht wie eine Barbiepuppe) hat und eine andere Ärztin zickig findet. Wiederum eine andere Kollegin verdient es nicht, da zu sein und er musste ein paar Dinger bei der Ärztekammer drehen, damit sie ohne die entsprechenden Zertifikate weiterarbeiten kann. Definitiv ent- und generell spannender als den größten Hits der 80er, 90er und dem besten von Heute zuzuhören.

Leider dauert es immer ewig – daher auch die 4 Spritzen. Für eine einfache Füllung musste er wieder und wieder betäuben, weil er zwischendurch immer ewig wegblieb, statt die Sache zu Ende zu machen. Ich habe schon Verständnis, so ist das nicht – die Affären und Gerüchte entwickeln sich nicht von allein weiter.

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