Donnerstag, 20. August 2015

Jochen - Donnerstag, den 30. Juli 2015

Beim ersten Blick aus dem Fenster sehe ich, dass schon einige Wach sind und ich gesell mich dazu. Großer Fehler!

Kaum sitze ich, klingelt Lukas Telefon, alle die wach sind und nix zu tun haben sollen Met schleppen. 

Da der Regen jetzt schon gute 60 Stunden anhält, sind alle Plätze für jegliche Fahrzeuge gesperrt. Was bedeutet, dass alles per Hand geschleppt werden muss. Na toll, ich hab noch nicht mal Zähne geputzt und  meine Füße tun jetzt schon höllisch weh, von diesen scheiß Gummistiefeln.  Aber was will man machen, ich latsche also mit den anderen los Richtung Kühlanhänger. 

Es stellt sich als beschissener raus als gedacht, jeder nimmt 2 Kanister Met , einer wiegt 10kg und wir wandern durch den knöcheltiefen Schlick, es ist elendig weit und das ganze wiederholt sich dann noch 3x.  

Zurück beim Auto, erstmal Zähneputzen und was man noch so morgens zu tun hat. Ines war dann auch schon startklar und wir gehen zusammen auf das Gelände um die Fressstände auszutesten. 

Unter diesen Schaustellern ist es Gang und Gebe zu tauschen, die dürfen bei mir Bier trinken bis zum Umfallen und ich bekomme im Gegenzug essen bis ich platze. Genau mein Ding. 

Wacken hat viele geile Sachen an essen zu bieten, es ist viel Fleisch im Angebot aber auch genauso viele leckere vegetarische oder vegane Kostbarkeiten. Ich probiere fast alles. Ich liebe sowas. 

So verbringen wir den ganzen Tag damit uns das Festival, deren merkwürdigen Besucher und die Stände anzugucken, bis Ines dann irgendwann anfangen muss zu arbeiten. Ich wurde dann auch gebeten schon früher anzufangen, weil viel los war und es mussten noch einige Fässer ausgetauscht werden. Klar, kein Problem, meine Füße tun ja nicht schon höllisch weh. 

Als ich dann ausschenken musste, fange ich an mir ein paar zu gönnen, Merlin hatte mit mir Schicht und Lukas stößt später auch noch dazu. Der Alkohol wirkt heute leider nicht so besonders gut, als belasse ich es bei ein paar Bier nebenher. Als die Promillemädchen kamen, gegen 1.30 Uhr hatte ich gerademal 0,52 Promille. Grund genug für Lukas und mich nochmal kurz anzugreifen bis Feierabend.

Gut gestellt gehen wir also wieder gegen 5 Uhr zum Auto und legen uns hin. 

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