Montag, 19. Mai 2014

Montag, den 28. April 2014 - Silke

Hamburg - Osnabrück

Der Tag fängt gut an, es wird von zu Hause gearbeitet und ich kann mein aktuelles Projekt ein Stück nach vorne bringen – damit an das letzte, durchgearbeitete Wochenende anschließen. (Randnotiz: Es ist keine gute Idee, selber unrealistische Deadlines für Projekte mit unbekanntem Arbeitsvolumen zu setzen, damit den Chef so sehr zu erfreuen, dass er es dem Vorstand erzählt und man damit nicht mehr aus der Sache rauskommt).

Später fahre ich nach Osnabrück zu meinem Freund in der Hoffnung, ein Stück vom Wochenende nachholen zu können. Pünktliche Ankunft zu einem Fußballspiel (Bundesliga/zweite Liga/Champions League/man weiß es nicht), große Freude meinerseits, der Laptop wird also wieder rausgeholt, der Chef freut sich noch mehr als ich über dieses Spiel. 

Grundsätzlich habe ich mich (Dank jahrelanger Jungs-WG-Zugehörigkeit) an Fußball gewöhnt; einige Aspekte schätze ich mittlerweile sogar sehr:



·     Fußballspiele bieten ein angenehmes Hintergrundgeräusch, man kann prima dabei  arbeiten/lesen/schlafen, ohne sich in der Sache beeinträchtigt zu fühlen

·     Bunte, Gala und Co können gar nicht gegen die romantischen und/oder sexuellen Aktivitäten der Protagonisten abseits des Spielfelds an berichten; schöne Beispiele sind hier der van-der-Vaart, Ashley Cole, David Beckham, Effenberg als Klassiker und dass die Frau vom Schweini jetzt lieber beim Gomez die Teller spült, kann ich ihr persönlich nicht verdenken (obwohl der Schweini sicher mehr Integrität besitzt)

·     Boateng. Ich sage den Namen einfach gerne laut. Boateng.

·     David Beckham – gut auf dem Spielfeld, gut in Unterhosen. Nicht so gut in Interviews.

·     Victoria Beckham – großartige Geschäftsfrau, gut in Interviews, nicht so gut in Unterhosen, aber dafür schickt sie ja auch David los.

·     Trikottausch am Ende des Spiels.

·     Der Unterhaltungsfaktor eines Spiels in Gesellschaft von Fans beider Mannschaften



Fußball ist einfach so viel größer als der Ball.

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